ENTERTAINMENT
03/12/2018 10:11 CET | Aktualisiert 03/12/2018 11:16 CET

"Hochzeit auf den ersten Blick": Braut serviert Bräutigam ab – nun spricht er

"Schlimmer geht es gar nicht"

  • Bei der Kuppelshow “Hochzeit auf den ersten Blick” hat die Braut ihren Bräutigam abserviert – und das nur wenige Minuten nach der Trauung.
  • Jetzt spricht der verschmähte Kandidat in einem Interview in der Sendung über seine Gefühlslage.
  • Die dramatische Hochzeits-Szene seht ihr im Video oben.

Wie es sich anfühlt, eine völlig fremde Person zu heiraten, erfahren die Kandidaten der Sat.1-Kuppelshow “Hochzeit auf den ersten Blick”.

Dass das auch nach hinten losgehen kann, ist bei dem Format eigentlich schon vorprogrammiert. 

Zum Hintergrund: Obwohl sich die Kandidaten der Sendung vor der Trauung noch nie gesehen oder kennengelernt haben, sollen sie perfekt zusammenpassen. Das sollen wissenschaftliche Analysen und Gespräche des Teams, die im Vorfeld mit Angehörigen und Freunden der Kanditen geführt wurden, ergeben haben. 

Trennung kurz nach der Trauung

Auch Tamara nimmt an der Show teil, um den perfekten Partner zu finden. Nach den Analysen des Teams soll Bräutigam Sascha eigentlich zu Tamara passen. Das Team der Kuppelshow liegt aber ganz offensichtlich daneben. 

Denn Tamara hat schon wenige Sekunden nach dem Ja-Wort Zweifel. Schon kurz nach der Eheschließung bereut sie es – und beichtet Sascha direkt vor laufender Kamera, dass sie nicht mit ihm zusammen sein möchte.

Sie sagt:

“Ich habe gespürt: Das war der größte Fehler meines Lebens. Es wäre besser gewesen, in Ohnmacht zu fallen oder rauszurennen. Ich hätte nicht ‘Ja’ sagen dürfen. Aber ich habe in dem Moment an ihn gedacht und gedacht: ‘Das kann ich ihm nicht antun’.”

Ein harter Schlag für den frisch gebackenen Ehemann. Damit endet das Experiment schon, bevor es begonnen hat.

Als Familie und Freunde von Tamaras Entschluss hören, sind sie geschockt.

Mehr zum Thema: “Hochzeit auf den ersten Blick”: Sat.1 äußert sich zu Vorwürfen von Ex-Braut

Tamaras Mutter: “Sascha ist einfach zu lieb für meine Tochter”

Tamaras Tante scheint das bereits geahnt zu haben. Sie sagt: “Ich habe das erwartet. Ich kenne Tamara und wusste schon bei einem Blick von ihr, was da los ist.”

Auch die Mutter der Braut hat Bedenken: “Sascha ist, glaube ich, einfach zu lieb für meine Tochter.”

Sascha ist enttäuscht: “Ich versuche, das Beste daraus zu machen. Aber klar bin ich enttäuscht. Ich habe da große Hoffnungen reingesteckt.”

Weil somit auch die Flitterwochen ausfallen, nimmt der verschmähte Bräutigam einfach seinen Vater mit auf die griechische Insel Kreta.

Ex-Bräutigam: “Schlimmer geht es gar nicht, wie man so eine Hochzeit haben kann. Damit ist alles umsonst gewesen”

Doch trotz der Ablenkung denkt Sascha noch über die Situation im Standesamt nach:

Jetzt würde ich hier mit meiner Frau sitzen. Hier fehlt jetzt was. Das ist schon traurig. Eine Hochzeit wäre der schönste Moment in meinem Leben gewesen. Das habe ich mir gewünscht.”

Weiter sagt er:

“Ich hatte gar nicht die Möglichkeit, sie kennen zu lernen. Jetzt fragen mich alle Leute nach dem ‘Warum?’. Und ich kann gar nichts darauf antworten. Schlimmer geht es gar nicht, wie man so eine Hochzeit haben kann. Damit ist alles umsonst gewesen.

Damit nicht alles “umsonst” ist, wie Sascha es ausdrückt, sucht der Sender mithilfe eines Zuschauer-Aufrufs unter dem Motto “Eine zweite Chance für Sascha” nach einer neuen Frau. 

Das ist zuvor noch nie passiert. Denn: Bisher hat noch kein Kandidat schon nach wenigen Minuten die Eheschließung bereut. 

Sat.1
Sascha ist nun mit seinem Vater auf Kreta.

Sascha: “Es geht mir wesentlich besser als noch vor wenigen Tagen”

Nach ein paar Tagen Urlaub hat Sascha die Eindrücke der letzten Tage sacken lassen. Ihm gehe es langsam besser, wie er findet:

Die letzten Tage waren für mich extrem hart. Jetzt fange ich an, zu entspannen und die Sache sacken zu lassen. Es geht mir wesentlich besser als noch vor wenigen Tagen.”

Auch Tamara sagt bei einem Gespräch mit einer Psychologin Tage nach der Heirat:

Ich habe die Entscheidung nicht bereut. Mein Herz hat mir gesagt: ’Das ist nicht mein Mann für die Ewigkeit. (...) Was ich einfach nicht geschafft habe, war bei der Hochzeit, als wir uns das Ja-Wort geben sollten. Ich konnte einfach nicht Nein sagen.”

(jr)