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02/08/2018 07:54 CEST | Aktualisiert 07/08/2018 14:53 CEST

Extreme Dürre: Foto-Vergleich zeigt, wie Deutschland austrocknet

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► Die Hitzewelle hat Deutschland weiterhin fest im Griff: Neben den Menschen ächzt auch die Natur unter den hohen Temperaturen und der Trockenheit. Besonders deutlich macht das ein Vergleich von Satellitenbildern der Europäische Weltraumorganisation (ESA) – wie oben im Video zu sehen ist.

► Während die Gegend rund um Berlin Ende Juli 2017 saftig grün leuchtet, zeigt das Bild vom 26. Juli dieses Jahres eine weitgehend ausgetrocknete, braune Landschaft.

Es ist eine Entwicklung mit gefährlichen Folgen: Erst am Mittwoch hatte der Deutsche Bauernverband seine Ernteprognose weiter nach unten korrigiert. So soll der Ertrag von Winterweizen in diesem Jahr 20 Prozent weniger als noch im Vorjahr betragen. Zahlreiche Bauern fordern finanzielle Hilfen von der Bundesregierung.

Was ihr über die Hitze wissen müsst: 

Mit 24,4 Grad Tiefstwert an zwei Messstellen erlebte Berlin die wärmste Nacht seit 1905. Nach Berlin war laut Messungen der Pfälzerwald (Rheinland-Pfalz) von Dienstag auf Mittwoch der zweitwärmste Ort. Dort wurden bei Weinbiet 24 Grad als Untergrenze registriert.

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In Frankfurt am Main sanken die Temperaturen nicht unter 23,7 Grad. Das ist natürlich fast schon kühl im Vergleich zu den 39,5 Grad am Dienstag tagsüber in Bernburg (Sachsen-Anhalt) – bisher der Rekord für 2018. 

Mit Material der dpa.