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19/10/2018 12:56 CEST | Aktualisiert 19/10/2018 12:58 CEST

Hartz-IV-Empfängerin hat hohe Schulden – dann haben ihre Kinder eine Idee

Schulden treiben Mutter Juanita in den Ruin – ihre Kinder helfen ihr, wo sie können.

RTL II
  • “Armes Deutschland – Deine Kinder” auf RTL II zeigt die Geschichte von Juanita und ihren Kindern Nick und Jotti.
  • Die Familie lebt von Hartz IV und ist hoch verschuldet.

Hartz IV, Schulden, Krankheit, ein unzuverlässiger Ehemann: Juanita hat es nicht leicht im Leben. Die zweifache Mutter ist die Protagonistin der RTL-II-Armutsshow “Armes Deutschland – Deine Kinder”, in der Familien porträtiert werden, die am Existenzlimit leben.

Ein Glück, dass Juanita ihre Kinder Nick, 13, und Jotti, 14, hat, die ihr zur Seite stehen – denn auf Unterstützung von ihrem Noch-Ehemann Kamal kann sie nicht zählen. Die beiden streiten sich so viel, dass die Beziehung quasi nicht mehr existent ist. 

Nick (13) und Jotti (14) unterstützen ihre Mutter auf rührende Art und Weise

Dafür kümmern sich Nick und Jotti um ihre Mutter, trösten sie, wenn sie weint, helfen ihr beim anziehen (Juanita leidet an Elephantiasis, einer Erkrankung der Lymphablusswege) und helfen ihr nun sogar dabei, den Schuldenberg zu bekämpfen.

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Juanita hat sich selbst aufgegeben. In den letzten Jahren hatte sie keine Kraft mehr, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Irgendwann hat sie den Überblick über ihre Finanzen verloren und ihre Rechnungen nicht mehr bezahlt: 

“Ich hab nach einer Zeit die Briefe nicht mehr aufgemacht, weil ich wusste, da kommen immer mehr Schulden.”

Mittlerweile wurden Junita, Nick und Jotti die Wohnung gekündigt, in zwei Wochen muss die Familie raus. Gleichzeitig wurde ihr Konto gepfändet. Juanita weiß weder ein noch aus, sie hat Angst, obdachlos zu werden und ihre Kinder zu verlieren.   

RTL II
In der Bank erfahren Juanita und ihre Kinder Jotti und Nick: Ihr Konto wurde von der AOK gepfändet.

Schließlich ergreifen Nick und Jotti die Initiative, weil sie die Situation nicht mehr mit ansehen können:

► Sie rufen einen Schuldnerberater an und vereinbaren einen Termin für ihre hilflose Mutter. 

Ohne ihre Kinder hätte Juanita den Weg zur Beratung vielleicht nicht geschafft

Kurz, bevor sie das Büro des Beraters betreten, sagt Juanita: 

“Ich bin froh, dass ich meine Kinder dabei habe, denn alleine weiß ich nicht, ob ich hingehen würde. Weil das ist mir peinlich.”

Der Berater Max Postulka rechnet zunächst die Einnahmen und Ausgaben von Juanita aus: Die dreiköpfige Familie erhält jeden Monat knapp 1800 Euro, nach Abzug der Fixkosten bleiben 600 Euro zum Leben übrig.  

Davon müssen Rechnungen in Höhe von fast 15.000 Euro beglichen werden.

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Ein Schock. Die Kinder waren sich nicht im Klaren darüber, wie hoch die Schulden wirklich sind. “Ich ärgere mich auch, dass Mama sich nicht früher darüber informiert hat und nichts dagegen unternommen hat”, sagt Nick. 

Zumindest ist der Weg zum Schuldnerberater ein Schritt in die richtige Richtung. Wie es mit Juanita, Nick und Jotti weiter geht, erfahren wir hoffentlich in der nächsten Folge “Armes Deutschland – Deine Kinder” (immer dienstags um 20.15 Uhr auf RTL II).

(chr)