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05/12/2018 17:49 CET | Aktualisiert 05/12/2018 20:57 CET

Airbnb: Familie bucht Wohnung und landet im Bordell – so sieht es darin aus

Ein durchaus kurioses Geburtstagsgeschenk!

Facebook / Anna Vigsø
Kein alltägliches Schlafzimmer: Eine harmlose Airbnb-Wohnung entpuppte sich als Bordell. 
  • Zu ihrer Überraschung musste eine Dänin mit ihrer Familie beim Hamburg-Urlaub in einem Bordell übernachten.
  • Dabei sollte der Urlaub ein harmloses Geschenk zum 50. Geburtstag werden.

Was für eine Überraschung für Anna Vigsø und ihre Familie! Eigentlich wollte die 25-jährige Dänin ihrer Mutter nur ein besonderes Geburtstagsgeschenk zum 50. machen und buchte zusammen mit ihren Geschwistern einen Urlaub in Hamburg.

Doch als sie die Wohnung betrat, die sie über die Webseite Airbnb gebucht hatte, war sie mehr als verwundert: Die Familie stand mitten in einem Bordell.

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Facebook / Anna Vigsø
Eine eher fragwürdige Nachttischlampe.

Lage der Wohnung schien ideal

Wie Vigsø der dänischen Zeitung “B.T.” berichtet, dachte sie sich nicht viel dabei, dass die Wohnung, die sie zu Beginn des Jahres auf der Plattform reserviert hatte auf der legendären Reeperbahn lag.

Stattdessen freute sich die Frau über die zentrale Lage. 

“Ja, die Wohnung war auf der Reeperbahn, aber wie die Istedgade in Kopenhagen gibt es gute und schlechte Enden, so dass wir nicht gedacht hätten, dass das zu einem Problem werden würde”, erklärte sie.

Die ersten Zweifel kamen erst, als die Familie Ende November mit dem Taxi zur gemieteten Wohnung fuhr. Sie passierten zahlreiche Bordelle und Prostituierte und bekamen schnell eine Vorstellung, in was für einer Gegend sie in den nächsten Tagen wohnen würden.

“Da waren Peitschen, Poster von nackten Frauen und Pornos”

Vor der Wohnung angekommen, fragte eine Prostituierte verwundert, ob sich die Familie sicher sei, dass sie dort wohnen wolle. Kurz darauf wurden sie von einer anderen Prostituierten an Wandteppichen und Spiegeln vorbei in ihre Unterkunft geleitet.

Als sie die Wohnung betraten, wussten sie: Sie befinden sich in einem Bordell.

“Es gab ein großes Schlafzimmer, in dem ein riesiges X hing. Außerdem waren da Peitschen, Poster von nackten Frauen und viele Pornofilme.”

Die Familie war erstmal geschockt, beschloss dann aber das Beste draus zu machen. Glücklicherweise seien auch die Wände perfekt schallgedämmt gewesen, sodass sie nicht von “Geschäftslärm” gestört wurden. 

Facebook / Anna Vigsø
Nur eines der vielen Postern, die an den Wändern der Unterkunft zu finden waren. 

(ben)