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13/07/2018 14:17 CEST

Gruppenvergewaltigung im Ruhrgebiet: Angeklagter bietet Schmerzensgeld

Er schäme sich für seine Taten.

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Die Staatsanwaltschaft wirft den fünf 17 bis 24 Jahre alten Deutschen Übergriffe in wechselnder Beteiligung auf insgesamt sieben Schülerinnen vor. (Symbolbild)
  • Fünf Männern wird vor dem Landgericht Essen vorgeworfen, Schülerinnen sexuell belästigt und vergewaltigt zu haben.
  • Einer der Angeklagten hat jetzt ein Geständnis abgelegt.

Im Prozess um eine Serie von Gruppenvergewaltigungen im Ruhrgebiet hat einer der fünf Angeklagten ein Geständnis abgelegt. “Ich stehe zu meinen Taten und möchte mich in aller Form entschuldigen”, ließ der 20-jährige Gelsenkirchener über seinen Verteidiger am Freitag vor dem Landgericht Essen erklären.

Darüber hinaus bot er allen betroffenen Schülerinnen ein angemessenes Schmerzensgeld an. Er schäme sich für seine Taten.

Die Angeklagten sollen die Schülerinnen in die Falle gelockt und vergewaltigt haben

Die Staatsanwaltschaft wirft den fünf 17 bis 24 Jahre alten Deutschen Übergriffe in wechselnder Beteiligung auf insgesamt sieben Schülerinnen vor. In fünf Fällen soll es zu Vergewaltigungen gekommen sein.

Laut Anklage verabredeten sich die Täter stets mit einzelnen Mädchen und fuhren dann mit diesen in abgelegene Waldgebiete oder auf Feldwege.

Mehr zum Thema: Gruppenvergewaltigung in Essen: Die Polizei sucht diesen mutmaßlichen Täter

Unter dem Vorwand, mal kurz telefonieren zu müssen, sollen sie Handys abgenommen haben, ehe es zu sexuellen Übergriffen kam. Außerdem sollen sie mehrere Opfer zuvor geschlagen und bedroht haben.

Die Angeklagten hatten sich im November 2017 zu zwei Gruppen im Kurznachrichtendienst WhatsApp zusammengeschlossen. Darin sollen sie sich über Frauen unterhalten, Verabredungen getroffen und sich auch über die angeklagten Taten ausgetauscht haben.