POLITIK
07/03/2018 08:07 CET

Grünen-Chef Habeck erklärt, wie Linke und Liberale der AfD kontern sollten

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Hannibal Hanschke / Reuters
Habeck 

► Grünen-Chef Robert Habeck fordert den Bund auf, genau zu prüfen, ob die AfD nicht vom Verfassungsschutz überwacht werden müsste. Die Partei überschreite die Grenzen, “an denen die Grundfeste des Staates in Frage gestellt wird, ist an vielen Stellen”. 

► Habeck hielt seine Politikerkollegen gleichzeitig dazu an, nicht auf jede Provokation der AfD zu reagieren.

► “Es fällt mir jedes Mal schwer, nicht laut zurückzubrüllen”, sagte Habeck in der “Süddeutschen Zeitung”.

Darum ist Habecks Vorschlag wichtig:

Habeck will eine positive Alternative aufzeigen, es gehe nicht immer um die sofortige Zurückweisung.

“Wenn man auf jede Provokation der AfD eingeht, steht es immer 2:1 gegen einen”, warnte der Parteichef der Grünen.

► Der größte Fehler aus seiner Sicht: “Erst stellt die AfD mal eine steile These auf; dann wiederholt man sie, um sie zu entkräften.“ Es werde also doppelt so häufig das gehört und verbreitet, was die AfD als Provokation von sich gegeben habe.

Besser sei, zu begründen, “warum Humanität und eine solidarische Gesellschaft stärker sind”, erklärte Habeck.

Was Habeck noch fordert:

Habeck betonte, ″überzeugte Rassisten oder stramme Rechtsextreme“ seien “nicht mehr erreichbar für den demokratischen Konsens“. Jetzt gehe es darum, den rechtsextremen Rand nicht größer werden zu lassen.

(lp)