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26/08/2018 09:35 CEST | Aktualisiert 28/08/2018 22:06 CEST

Grönemeyer attackiert Flüchtlingspolitik der GroKo: "Nicht klar im Kopf"

"Das muss man sich mal vorstellen im Kopf, wo wir gelandet sind!“

Focus Online/ Wochit
Herbert Grönemeyer singt als Überraschungsgast auf dem Forstrock-Festival in Jamel.
  • Herbert Grönemeyer hat am Freitag auf dem Forstrock-Festival in Jamel Stellung gegen Rechts bezogen.
  • Dabei übte er auch an der Bundesregierung scharfe Kritik.

Musiker Herbert Grönemeyer hat nach eigenen Worten in 62 Jahren noch keine Zeit erlebt, in der es so wichtig gewesen war, laut zu sein, wie jetzt.

Das sagte Grönemeyer am Freitagabend als er als Überraschungsgast auf dem “Forstrock Festival” in Jamel in Mecklenburg-Vorpommern auf der Bühne auftauchte.

Das Festival ist ein Rockfestival gegen Rechts, bei dem Künstler auftreten, um Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen.

“Das muss man sich mal vorstellen im Kopf, wo wir gelandet sind!“

Grönemeyer fand auch klare Worte, war die Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer betrifft: “Es kann nicht sein, dass man darüber debattiert, ob man Menschen, die in Lebensgefahr schweben, rettet.“ Und weiter: “Das muss man sich mal vorstellen im Kopf, wo wir gelandet sind!“

Dass darüber überhaupt diskutiert werde, halte er für ein Verbrechen, und diejenigen, die die Seenotrettung in Frage stellten, gehörten vor Gericht:

“Ist mir wurscht, wer das ist, ob das ein Teil der Bundesregierung ist. Nur weil sie in der Bundesregierung sind, heißt das ja nicht, dass sie alle ganz klar im Kopf sind.“

(ujo)