NACHRICHTEN
25/09/2018 13:01 CEST

Grenzbeamte öffnen Container und finden ganzen Zoo

Orang Utans, Baby-Salzwasserkrokodile, Kakadus, Papageien und Sittiche.

  • Malaysische Zollbeamte haben mehr als 400 exotische Tiere von indonesischen Schmuggle befreit.
  • Die Kriminellen hatten geplant, die Tiere als Haustiere verkaufen.
  • Im Video oben seht ihr die geretteten Tiere.

Malaysische Zollbeamte konnten verhindern, dass mehr als 400 exotische Tiere ins Land geschmuggelt wurden. Die Tiere, die in einem Boot aus Indonesien transportiert wurden, wurden in den Gewässern von Perlis, nahe der Grenze zu Thailand, abgefangen.

Drei mutmaßliche indonesische Schmuggler wurden bei der Operation verhaftet. Sie hätten die Tiere im Schutz der Dunkelheit durch die Malakka-Straße nach Thailand transportieren wollte, wie der Zollbeamte T. Subromaniam dem Nachrichtenportal “The Daily Star” berichtete. Malaysische Zollbeamte hätten das Boot jedoch abfangen können, sagte Subromaniam.

Die Tiere sollten als Haustiere verkauft werden

Die ungewöhnliche Fracht umfasste zwei “verängstigt aussehende” Orang Utans und Dutzende von Baby-Salzwasserkrokodilen, sagte Mohamad Zaki Rahim, ein malaysischer Wildschutzbeamter, der französischen Nachrichtenagentur AFP.

Außerdem fanden die Zollbeamten rund 350 Kurzkopfgleitbeutler, Kakadus, Papageien und Sittiche an Bord. Die Schmuggler hatten offenbar beabsichtigt, alle Tiere als Haustiere zu verkaufen, sagte Rahim.

Bis zu zehn Jahre Gefängnis drohen den Schmugglern

Die verhafteten Indonesier werden sich vor Gericht wegen der Verletzung der Tierschutzgesetze verantworten müssen. Bis zu zehn Jahre Gefängnis droht ihnen im Falle einer Verurteilung, sagte Rahim.

Die Behörden in Malaysia vereiteln regelmäßig Schmuggelversuche, aber 400 Tiere gleichzeitig zu finden, ist dennoch äußerst ungewöhnlich.

(ujo)