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08/03/2018 06:32 CET | Aktualisiert 08/03/2018 08:00 CET

Weltfrauentag im Google Doodle: Was die 12 Werke von Künstlerinnen verbindet

Das Doodle wird in 80 verschiedenen Sprachen angezeigt und global ausgespielt.

  • Zum Weltfrauentag am 8. März zeigt das Google Doodle die Werke von 12 Künstlerinnen
  • In Deutschland gibt es zum Frauentag 2018 noch ein besonderes Jubiläum: 100 Jahre Frauenwahlrecht

Am 8. März findet einer der wenigen weltweiten Feiertage statt, der in sehr vielen Ländern gefeiert wird: der Internationale Frauentag. Auch Google schaltet am Donnerstag ein Doodle zum Weltfrauentag 2018.

► Das Logo haben 12 Künstlerinnen mit den unterschiedlichsten Hintergründen geschaffen. 

Persönliche Geschichten aus dem Leben der Künstlerinnen

Ihre Werke, die nacheinander gezeigt werden, stellen Momente oder Personen in dem Leben der Künstlerinnen dar. Sie haben die Frauen zu den Menschen gemacht, die sie heute sind.

Auch wenn jede Künstlerin ihre eigene Geschichte erzählt, weisen die übergeordneten Themen Gemeinsamkeiten auf und sollen uns zeigen, wie viel Frauen auf der ganzen Welt verbindet 

► Das Doodle wird in 80 verschiedenen Sprachen angezeigt und weltweit ausgespielt. 

Das sind die 12 Künstlerinnen

1. Anna Haifisch: “Nov 1989”

 

2. Chihiro Takeuchi: “Ages and Stages”

 

3. Estelí Meza: “My Aunt Blossoms”

 

5. Isuri: “Aarthi the Amazing”

 

6. Karabo Poppy Moletsane: “Ntsoaki’s Victory”

 

7. Kaveri Gopalakrishnan: “Up on the Roof”

 

8. Laerte: “Love”

 

9. Philippa Rice: “Trust”

 

10. Saffa Khan: “Homeland” 

 

11. Tillie Walden: “Minutes”

 

12. Tunalaya Dunn: “Inwards”

“Gleichberechtigung noch nicht erreicht”

► In Deutschland gibt es zum Frauentag 2018 außerdem noch ein besonderes Jubiläum: Seit 100 Jahren existiert bei uns das Frauenwahlrecht.

Die Bundesfrauensprecherin des Sozialverband SoVD Edda Schliepack kritisierte, dass eine Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau aber noch nicht bestünde: “Auch nach 100 Jahren Frauenwahlrecht ist das Ziel auf dem Weg zur Gleichberechtigung noch nicht erreicht.”

Sie erinnert: “Frauen tragen noch immer ein durchschnittlich höheres Risiko, in Armut abzurutschen. Ein Grund hierfür ist die Tatsache, dass die weit über sieben Millionen Minijobs in Deutschland zum größten Teil von Frauen besetzt sind. Und das muss sich ändern”

► Nötig sei dafür eine gleichberechtigte Teilhabe am Erwerbsleben.

Mehr zum Thema: 8. März ist Internationaler Frauentag - Wo stehen wir heute?

► Am 12. November 1918 erhielten die Frauen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht. Dem gleichen Wahlrecht von Mann und Frau war ein langer und mühevoller Kampf vorausgegangen.

Auf nationaler Ebene konnten die deutschen Frauen von ihrem Recht erstmals im Januar 1919 bei der Wahl der Deutschen Nationalversammlung Gebrauch machen. 

(cho)