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13/01/2019 12:30 CET

Giseles Dschungelcamp-Geständnis: "Das hatte ich mir anders vorgestellt"

Dabei wollte sie die doch die beste Kandidatin sein.

Yahoo Stars Deutschland
Gisele im Tunnel. 
  • An Tag 2 von “Ich bin ein Star - holt mich hier raus” wurde es emotional und tränenreich.
  • Der Australische Dschungel kannte vor allem bei Gisele Opperman mal wieder keine Gnade.

Für einen gemütlichen Fernsehabend hatte ich mich mit Chips, Essiggurken und Weißwein bewaffnet und weil ich mir das Elend auf dem Bildschirm nicht allein antun konnte, hatte ich Teddy zu mir auf die Couch eingeladen.

Denn Teddy macht sich ohnehin auch ungefragt auf meiner Couch breit, und ist außerdem Experte für schonungslose TV-Analysen.

Dschungelcamp: Auf der Suche nach der Intelligenz

“Kennst du die Affen mit den roten Hintern?”, fragt Teddy etwa nach zehn Sendeminuten, und fährt fort: “Sich die Kandidaten im Dschungel anzusehen, ist wie im Zoo vor dem Gehege dieser Rot-Po-Paviane zu stehen. Die machen auch nichts anderes, als dir ihre auffälligen Ärsche entgegenzustrecken.”

Dieses Mal war es Gisele Opperman, die uns ganz besondere Ansichten ihres Hinterteils bot: Auserkoren zur Dschungelprüfung krabbelte sie durch enge, mit einer Menge Getier garnierte Abflussrohre.

Die Ex-”GNTM”-Kandidatin hatte sich bereits bei den Top Models vor zehn Jahren als “Heulsuse” einen Namen gemacht und darf nun den australischen Dschungel zu Tränen rühren.

Damit ihr während ihrer Einzelprüfung keine der fiesen Ratten in die Hose krabbelt, zieht sie die Beinkleider vorsichtshalber aus, bevor sie zu den Nagetieren in das Abflussrohr klettert. “Ratten sind sehr kluge Tiere”, merkt Teddy an, “Möglicherweise ist Gisele da drin auf der Suche nach der Intelligenz.”

“Kanal fatal”: Gisele verpatzt Dschungelprüfung

Dabei sollte sie doch die gelben Sternchen suchen. Die befinden sich seitlich in etwas kleineren Rohren, gefüllt mit Kröten, Maden, Krebsen und einem Krokodil. Gisele schleicht von Rohr zu Rohr, ohne sich zum Eintreten überwinden zu können.

Das sieht nicht gut aus, die Zeit verrinnt die Ratten beginnen, an den Beinen zu nagen und ein angriffslustiger Krebs verteidigt hartnäckig sein Revier. Am Ende ergattert sie nur 5 von 12 Sternchen – und weint über die mangelhafte Leistung.

Dabei hatte sie noch im Vorfeld der Show großspurig behauptet: “Ich bin die beste Kandidatin fürs Dschungelcamp.” Doch nun zeigt sie sich zerknirscht: “Ich bin schon ein bisschen enttäuscht von mir. Das hatte ich mir anders vorgestellt”

Erneut in Tränen aufgelöst sehen wir das Ex-Model dann, als sie die Interview-Kabine verlässt, in panische Flucht geschlagen von zwei grässlichen – Motten. Vier Mann sind nötig, um die gefährlichen Tiere zu jagen.

Evelyn offenbart ihr Gefühlsleben

“Bachelor in Paradise”- Pärchen Evelyn und Domenico hatten sich etwa drei Monate vor Beginn des Camps getrennt, nun hocken sie schon wieder unter Palmen aufeinander.

Immerhin scheint die beiden ihre Leidenschaft fürs Reisen zu verbinden. Evelyn vermutet nun auch noch Gefühle bei Domenico und gibt Auskunft über ihr eigenes Innenleben: “Anfangs bin ich immer verhalten, aber dann komm ich aus mir raus wie ne Blüte.”

Das ganze unter den verständnisvollen Ohren von Alf-Sprecher Tommi Pieper. Der 77-jährige erblühte denn auch förmlich und geriet ins Schwärmen: “Du bist so herrlich naiv! Einfach entzückend!”

Und während die Sendung so vor sich hinplätschert und die Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich es zum gefühlt millionsten Mal nicht schaffen, annähernd witzige Kommentare von sich zu geben, kommt Teddy auf eine glänzende Idee.

Alle RTL-Formate in nur einer Show

“Eigentlich sollte RTL künftig all seine verschiedenen Showformate zusammenlegen und aus Bachelor, Dschungelcamp, Adam sucht Eva und Co. ein einziges großes Jahres-Happening machen. So etwas wie Hungerspiele für recycelte Doppel-D-Promis.

Gar nicht so übel, denke ich. Denn da die Kandidaten jeder Show ohnehin immer die gleichen sind oder prinzipiell kaum zu unterscheiden, könnte der Sender sich die vielen Flugtickets zu unterschiedlichen Drehorten sparen und alle auf einer grünen Insel aussetzen, wo sie dann ein halbes Jahr nackt nach Kopulationspartnern suchen während sie Maden fressen.

Wer nach Ablauf der Zeit alle anderen totgequatscht hat und selbst noch nicht vor Langeweile gestorben ist, hat gewonnen. Der Vorteil für die Zuschauer: Die ewig gleichen Nervbratzen würden sich gegenseitig neutralisieren.

(jg)