LIFE
20/09/2018 17:08 CEST | Aktualisiert 20/09/2018 18:57 CEST

Gesichtserkennung lässt Mann nicht mehr ins Haus – wegen seines T-Shirts

Achtung: Verwechslungsgefahr!

Maskot via Getty Images
Ein Mann kam nicht mehr ins eigene Haus, weil er ein spezielles Shirt trug. (Symbolbild)
  • Ein Amerikaner hat zur Sicherheit eine Gesichtserkennung an seiner Haustür angebracht.
  • Das Problem: Weil der Mann ein offenbar besonders auffälliges Shirt trug, erkannte die Anlage nicht mal mehr den eigenen Hausbesitzer.

Der Amerikaner B.J. May aus dem US-Bundesstaat Georgia hätte wohl lieber doch bei einem Haustürschlüssel bleiben sollen. Er installierte  zur Sicherheit eine Gesichtserkennung an seiner Haustüre.

Dumm nur: May trug ein so spezielles T-Shirt, dass ihn die Anlage nicht mehr ins eigene Haus ließ.

Später entschied er sich dazu, die App zu überprüfen, um zu sehen, was das Problem war. Auf das, was er dann sah, war er aber nicht vorbereitet.

Gesichtserkennung erkennt Mann nicht mehr – wegen Batman auf seinem Shirt 

Er veröffentlichte seine Geschichte auf Twitter und schrieb dort:Meine (...) Türanlage verriegelt automatisch die Haustür, wenn sie ein Gesicht sieht, das sie nicht erkennt. Heute hat sie mich nicht erkannt, also bin ich in die App gegangen, um nachzuforschen und...”, beendete er seinen Beitrag. 

Sein Tweet sorgte für viel Anteilnahme: Mehr als 28.000 Menschen gefiel der Beitrag.

Die Auflösung des Textes bietet ein Bild, das zeigt, welches Shirt der Amerikaner trug.

Statt seines Gesichts hatte die Kamera nämlich das Bild eines wütend aussehenden Batmans auf seinem T-Shirt aufgenommen – und die Türen abgeschlossen, weil die Sicherheitsanlage dachte, es sei ein Fremder, der sich der Haustür näherte und Zutritt ins Haus verschaffen wollte.

“Warum hast du so eine Anlage? Sind deine Schlüssel kaputt?”

Viele wundern sich, warum der Mann überhaupt keine Haustürschlüssel mehr hat. Einer schreibt: “Warum hast du so eine Anlage? Sind deine Schlüssel kaputt?” Ein anderer meint, dass Schlüssel die einzig universelle Lösung seien: “Schlüssel. Man nennt sie Schlüssel. Eine alte bewährte Technologie. Antikes Ägypten. Warum soll man etwas reparieren, was nicht kaputt ist?”

Damit spielte er auf die neuartige Gesichtserkennung an, die offensichtlich viele technische Probleme mit sich bringt. May hält dennoch an der Technik fest, obwohl die “guten alten Schlüssel toll” seien: “Wir haben festgestellt, dass es sehr praktisch ist.”

Seine Kinder könnten damit zumindest keine Schlüssel mehr verlieren, fügte er abschließend hinzu.

 (nr)