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29/07/2018 14:03 CEST | Aktualisiert 02/08/2018 08:11 CEST

Hitzewelle: Wegen des heißen Wetters müsst ihr bald für Pommes mehr zahlen

Die Pommes werden teurer und kürzer.

  • Die anhaltende Trockenheit in Deutschland setzt der Kartoffelernte zu. 
  • Dadurch werden Pommes Frites nicht nur teurer sondern auch kürzer.

Alle Sonnenanbeter kommen diesen Sommer auf ihre Rechnung. Jedoch hat das Wetter auch seine Schattenseite. Es setzt der Kartoffelernte zu und eine schlechte Ernte sorgt für steigende Preise.

Mit der Trockenheit spitze sich die Lage “dramatisch” zu, hieß es in einer Stellungnahme des Bundesverbands der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie (BOGK).

“Wenn kein Wetterumschwung kommt, ist die Missernte da“

Schon jetzt werde mit Ernteausfällen bei Kartoffeln von bis zu 40 Prozent gerechnet, berichtete BOGK-Geschäftsführer Horst-Peter Karos. “Wenn kein Wetterumschwung kommt, ist die Missernte da“, sagte Karos.

Aufgrund der Dürre gerieten die Kartoffelpflanzen vermehrt unter Stress und stellten das Wachstum ein, sodass die Knollen klein blieben. Auch eine Beregnung – sofern überhaupt möglich – nütze wenig.

Vor allem Knollen in Übergröße, wie sie zur Produktion von Pommes Frites benötigt würden, seien bereits jetzt auf zahlreichen Böden kaum oder gar nicht mehr vorhanden.

Schon jetzt lägen die Kartoffelpreise trotz einer guten Ernte 2017 deutlich über dem Vorjahresniveau. Auch an der Warenterminbörse hätten die Kartoffelnotierungen einen seit Jahren nicht mehr erreichten Höchststand erreicht.