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01/06/2018 13:58 CEST | Aktualisiert 01/06/2018 13:58 CEST

Für Nachtschwärmer, Leseratten und Schlemmer:

In Amsterdam kann man sich jederzeit mit neuem Schwung, internationalen Begegnungen und Ideeninput aufladen und in außergewöhnlichen Hotels logieren.

SIR Hotels

Bei den Niederländern heißt gemütlich „Gezelligheid“, also im weitesten Sinne in angenehmer Gemeinschaft mit anderen. Dieses Grundbedürfnis haben die Erfinder der beiden neuen SIR Design Hotels in ihrem Konzept berücksichtigt: „Sir Adam“ im neuen Szenegebiet Amsterdam-Nord und „Sir Albert“ nahe dem beliebten Albert-Cuyp-Markt.

Gründer Liran Wizman entwickelte eigens ein eigenes Instagram-Konto:

"Mit diesem Projekt schaffen wir außergewöhnliche Erlebnisse“, sagt der kreative Jungunternehmer, “Wir verbinden unsere Gäste direkt mit der Stadt, der Gemeinschaft und Kultur, auf einer Plattform“. Das gelingt besonders mit den Leuten aus der Nachbarschaft, die neue Nähe und Kontakte machen uns Gäste fast zu Einheimischen.

Das „Sir Adam“ ist schon bei der Ankunft an der Centraal Station oder vom Kreuzfahrtterminal aus zu sehen: In dem ikonischen A’DAM Tower des ehemaligen Shell-Bürogebäudes. Die Fahrt mit der Fähre hinüber dauert nur wenige Minuten.

Die kreativ-individuell gestalteten Zimmer und Suiten haben alle eine fantastische Aussicht über Hafen und Grachtenstadt. Das junge, beschwingte, farbenfrohe Interior ist sehr einladend – wir machen sogleich von dem Plattenspieler mit den bereitgestellten Schallplatten Gebrauch und kommen rasch in die richtige Partystimmung für dieses Szeneviertel. Hin und wieder schiebt sich ein Cruise Liner am Fenster vorbei, man muss dafür gar nicht aus dem Bett aufstehen, um sie zu sehen.

Rinze Wegeling
Der Burger von THE BUTCHER

Für das futuristische EYE Filmmuseum nebenan allerdings schon, von oben sieht es tatsächlich aus wie ein Auge. „Kein Auge zu“ ist das Motto für das Nightlife von Amsterdam-Nord. Dem kommt die offene Hotel-Rezeption in Kooperation mit dem neusten Hotspot der Stadt, dem „The Butcher Social Club“ entgegen. Dort ist ständig was los, am Wochenende sogar mit Live-Musik und einem „Bloody Delicious“-Angebot rund um die Uhr, ein Erfolgskonzept aus New York City. Die leckeren Burger-Spezialitäten ziehen uns und alle Arten von Nachtschwärmern an. Manche kommen sogar so spät, dass es Zeit ist für das „Sir-Adam Pick-up“ oder -„Morning Glory“-Frühstück.

Ewout Huibers
Das "SIR Albert" am Boerden Wetering Kanal

Mitten im Geschehen

Dort, wo der beliebte Albert-Cuyp-Markt nahe dem fast dörflichen Stadtteil „De Pijp“ mit dem „Sarphatipark“ die Händler und Besucher aus allen Ländern anlockt, finden wir das „Sir Albert“. Nahe dem Boerden Wetering Kanal, wo auch viele Hausbootbewohner festgemacht haben. Es ist ebenfalls in einem historischen Gebäude angesiedelt, in einer ehemaligen Diamantenfabrik.

Es gibt im „Albert“ keine sterile Hotellobby, man betritt das Gebäude und befindet sich sogleich in einer Bibliothek. Die ausgesucht außergewöhnlichen Bildbände zu Mode, Kunst, Fotografie, Natur und Architektur lassen jedes Leseherz höherschlagen.

Die luftig-chic designten 90 Zimmer mit den großen Fabrikfenstern lassen weiterhin das helle Nordlicht herein, das damals für die Diamantenverarbeitung gebraucht wurde – und die Verbindung nach draußen gar nicht erst abreißen. Das bunte Treiben auf dem Markt in dem „Latin Quatier“ zieht uns auch gleich wieder hinaus, jedoch erst nach einem ausgiebigen Bad in der freistehenden Designer-Wanne von Philippe Starck. Auch im „Albert“ sind meist Bad und Wohnraum eine “feel good“ Einheit und machen ein freies, modernes Amsterdam-Wohngefühl.

Ewout Huibers
Gut sortiert: "The Study" Bibliothek im "SIR Albert"

Aus dem Kissenmenü wähle ich Dinkelspelz und mache eine neue Durchschlaferfahrung. Die Gäste kommen nicht nur aus aller Welt, sondern auch aus allen Altersgruppierungen, es herrscht eine offene, kommunikative Atmosphäre. Beide Sir Hotels wurden für ihre transparente Gastfreundschaft bereits mehrfach ausgezeichnet. Und wie im „Sir Adam“ mit „The Butcher“ funktioniert „Sir Albert“ in Kooperation mit der asiatischen Trendküche von „Izakaya Asian Kitchen & Bar“. Sie ist inspiriert von den fünf traditionellen japanischen Elementen Erde, Wasser, Wind, Feuer und Himmel, es ist ratsam, zeitig Plätze zu reservieren.

Entourage Group
Asiatische Trendküche: „Izakaya Asian Kitchen & Bar“ im SIR Albert

CoBrA-Kunst und 4 000 Bücher

Ein Schmuckstück unter den Amsterdamer Hotels tut sich auf in der Herengracht 349 mit den ebenfalls beeindruckenden mittelalterlichen Stadtpalästen: Die „Botschaft“ Ambassade. Die Fassaden des Vier-Sterne-Hotels gehen gleich über 15 Gebäude aus verschiedenen Jahrhunderten, die ältesten aus dem „Golden Age“ von 1575 bis 1670. Die Familie, in deren Besitz das historische Hausensemble seit 1953 ist, hat die Nebengebäude nach und nach hinzugekauft.

Ronald Tillemann
Die Fassade des "Ambassade"

Dort ist die Vielfalt der Giebel an den Fassaden hier ist die Vielfalt der Giebel besonders schön zu erkennen, ein architektonisches Gesamtkunstwerk. Hier und da sind ganz oben noch Takelbalken, die „hijsbalk“ zu sehen, mit Ihnen werden seit 400 Jahren an Tauen die Möbel durch die Fenster gehievt, weil die Treppenhäuser zu schmal sind.

Im Restaurant „Brasserie Ambassade“ kocht seit mehr als drei Jahren Chef Erik Zonjee erfolgreich französische Küche. Auch in den Zimmern und Suiten darf man sich französisch „royale“ fühlen, sie sind alle unterschiedlich im Stile von König Louis XV und Louis XVI gestaltet, mit viel Samt und Volants, aber auch mit Hinguckern modernen Designs und moderner Kunst.

In den Zimmern und in den öffentlich zugänglichen Bereichen ist eine ganz besondere Kunstsammlung zu bestaunen: Werke von 39 Künstlern der avantgardistischen Kunstbewegung CoBrA aus den 1940er Jahren (ihr Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Städte Copenhagen, Brüssel und Amsterdam zusammen).

Die Literatursammlung mit 4 000 handsignierten Büchern weltberühmter Autoren bewirkt, dass sich hier viele Künstler und Literaten aufhalten, es gibt Lesungen und Diskussionsrunden. Vor lauter Lesevergnügen und Stöbern kommt man kaum zu dem eigentlichen Vorhaben, die Grachtenstadt zu erkunden.

Ronald Tillemann
4000 handsignierte Bücher: Die Library mit Bar im "Ambassade"

Gemeinhin bewegt man sich ja in Amsterdam mit dem“ Fiets“, dem Fahrrad, das allen Amsterdamern unter ihr Hinterteil gewachsen scheint, ganz bequem mit der „I amsterdam City Card“ per Tram durch die Straßen. Oder auf Schlittschuhen, sollten die Grachten trotz Klimaerwärmung doch noch einmal zur Winterzeit zufrieren – die Keizersgracht ist dann Europas längste Eisbahn.

Ein ehemaliges Theater von 1773

In der Nummer 384 entdecken wir das Boutiquehotel „The Dylan“. Es hat fünf Sterne, wer hier absteigt, residiert ebenfalls im Herzen von Amsterdam und sogleich sehr zurückgezogen. Es macht Freude, es sich in den Suiten gemütlich zu machen – gewissermaßen wie zu Hause. Sie sind mit der Eleganz aus der Vergangenheit und dem Komfort des funktionalen Heute eingerichtet, es fehlt an nichts.

Roel Ruijs
Der Eingang zum edlen "The Dylan"-Luxushotel mit Sternerestaurant

Der stille Innenhof wird weiterhin wie ein Geheimnis gehütet, viele Gäste suchen und finden hier ein ganz besonderes Gourmeterlebnis: Im „Vinkeles“, dem Restaurant von Dennis Kuipers und seiner großen Kochkunst. Seine Küche wurde bereits mit einem Michelinstern ausgezeichnet. In dem schlicht gehaltenen Restaurant sind in der Backsteinmauer die Eisenluken der einstigen Bäckerei erhalten. Ansonsten lenkt in dem historischen, intimen Ambiente nichts von dem fantastischen Menue ab, das in sechs Gängen über Hamachi, European Lobster und ein Bild der klassischen niederländischen Küche mit einem hochmodernen, französischen Toch zeichnet.

Ein wahres Dream Team bilden Chefkoch Dennis Kuipers, Küchenchef Jurgen van der Zalm, Maître Casper Westerveld und Sommelier Natasja Noorlander. Dennis Kuipers fährt auf, arbeitet mit Melone, Karotte, Ziegenkäse, Kohlrabi, Huacatayöl. Ein bezauberndes Highlight in der Vorspeisenfolge sind die „Perlen von Vermeer“: Sie enthalten u.a. Tanqueray Gin, Limettensaft und frische Auster, die Hülle der Perlen ist aus Kakaobutter.

The Dylan
Eine von Chef Dennis Kuipers Geschmackssensationen aus dem "Vinkeles": Ente mit Brombeeren, roter Bete und Lakritze

Dennis’ Kuipers „Chef’s“ Table“ in der Küche ist nur für zwei Personen – und sein „The Dylan Hamburger“ ist das luxuriöse Gegenstück zu den Szene-Burgern bei „The Butcher“.

Eine Gracht weiter...

... an der Prinsengracht 717, steht das „Seven One Seven“, einst die Residenz und Zuckermühle eines vermögenden Zuckerhändlers. Dort ist es ganz besonders heimelig, für Freude der typisch niederländischen, historischen Wohnkultur. Der treue Hausbutler Jacques Ahrend empfängt jeden Gast persönlich und geleitet ihn auf seine Suite – fast wähnen wir uns in einem historischen Film. Der Kamin im Salon ist stets beheizt, hier und dort knarzen die alten, steilen Stiegen unter den dicken Teppichen. 1997 war das Gebäude, das zum hinteren Teil aus dem 17. Jahrhundert stammt, das erste Boutiquehotel in den Niederlanden.

Hotel Sevenoneseven
Die Executive Suite- "Schubert" im Hotel "Seven One Seven"

Die nur neun Suiten sind urgemütlich, sie tragen die Namen verschiedener Künstler wie Charles Dickens, Franz Schubert oder J.R.R. Tolkien und sollen im Ambiente an deren Zeitalter erinnern. mit dem Interieur, einer Vielfalt aus Antiquitäten und modernen Stilelementen. Hinzu kommen wunderschöne Sammlerstücke und Dekor-Details aus verschiedenen Jahrhunderten der Niederlande – wir fühlen uns wie in eine vergangene Zeit versetzt.

Hotel Sevenoneseven
Picknicken auf der Suite im Hotel "Seven One Seven"

Das „Seven One Seven“ hat aus gutem Grund kein eigenes Restaurant, zu viel interessante kulinarische Angebote finden sich in der direkten Umgebung. Managerin Brita Röhl reserviert ihren Gästen jedoch gern jederzeit anderswo einen Tisch. Das feine, individuell zubereitete Frühstück kann im „Strawinsky-Saal“ eingenommen werden, bei warmer Witterung im Patio. Doch wir bleiben auf der Suite, denn Jacques bringt einen gut gefüllten Frühstücks-Picknickkorb: Frischer Orangensaft, Toast, Croissants, gekochte Eier, Obstsalat, Schinken, Käse, geräuchter Lachs, Marmelade, Kaffee oder Tee. Draußen vor den zimmerhohen Sprossenfenstern ziehen derweil ruhig die Grachtenboote vorbei – satirische Zungen nennen sie „Gläserne Schneewittchensärge“.

Die elegante Prinsengracht ist neben Herengracht und Keizersgracht die dritte im weltberühmten Grachtengürtel und steht auf der Liste des UNESCO Welterbes.

Spektakuläre Neueröffnung am Königspalast in Amsterdam

Vor wenigen Monaten erst wurde direkt am “Dam” neben dem offiziellen Königspalast das Luxushotel „Twenty Seven“ eröffnet. Zentraler kann man in Amsterdam kaum residieren, in dem noblen „Koninklijke Industrieele Groote Club“, der Industrieclub der Stadt haben die einstigen Gründer ein Zentrum für die boomende niederländische Industrie und den Handel geschaffen, wo Tycoons, Unternehmer und Gleichgesinnte zusammenkommen. Hotelier und Besitzer Eric Toren hat die dritte bis siebente Etage des historischen Gebäudes auf das allerherrschaftlichste renovieren und ausbauen lassen.

Prunkvoll bis ins Detail: Jedes Material, jeder der schweren Stoffe und jedes Konzept wurde von einem preisgekrönten niederländischen Designer kuratiert wie beispielsweise Wim van de Oudeweetering und Cris van Amsterdam. Ein mächtiger Kronleuchter über dem imposanten Treppenhaus gibt dem ganzen überdies einen palastartigen Charakter. Die Industrie-Clubmitglieder treffen sich nun nur noch in den beiden ersten Etagen. Das Restaurant „Bougainville“ im „TwentySeven“ wird mit Chef Pascal Jalhay ein weiterer globaler Gourmet Hot Spot der Stadt sein – Worldpromis haben sich bereits angesagt!

Diese Pressereise wurde unterstützt von:

SIR Hotels, www.sirhotels.com,

QL Hotels, www.qlhotels.com

The Dylan Hotel mit „Vinkeles“, www.dylanamsterdam.com/restaurants/vinkeles/

I amsterdam City Card, www.iamsterdam.com