POLITIK
13/06/2018 16:05 CEST | Aktualisiert 13/06/2018 18:06 CEST

Für Trump sind die US-Medien "größter Feind des Landes"

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ANTHONY WALLACE via Getty Images
US-Präsident Donald Trump während der Pressekonferenz nach dem Gipfeltreffen mit Kim Jong-un.

► US-Präsident Donald Trump erneut die US-Medien attackiert. Nicht Nordkorea, sondern die US-Medien seien “der größte Feind des Landes”

► Nach dem Gipfel mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un hatten viele US-Kommentatoren das Ergebnis des Treffens kritisiert. Keine Ausnahme: Auch aus Sicht deutschsprachiger Korea-Experten blieb die gemeinsame Erklärung der beiden Staatschefs hinter den Erwartungen zurück.

 ► Trump wirft den US-Sender NBC und CNN deswegen aber “Fake News” vor. “Vor 500 Tagen hätten sie um diesen Deal ‘gebettelt’, als ob ein Krieg ausbrechen würde”, schimpfte Trump auf Twitter.

Darum ist Trumps erneute Schimpftirade gegen die US-Medien wichtig:

Trump will sich das Treffen mit Kim und das Ergebnispapier nicht schlecht reden lassen. Dabei sind die kritischen US-Medien und ihre Analysen zum Korea-Gifpel keine Ausnahme – im Gegenteil.

Was ihr noch über Trumps Verhältnis zu kritischen Medien wissen müsst:

Trump erklärtes Hassobjekt ist CNN: Bereits mehrmals hat er Gewaltfantasien  gegen den Sender über seinem Twitterkanal verbreitet.

Bisher reagierte CNN – wohl mittlerweile an die beständige Hetze gewöhnt – souverän.