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11/09/2018 15:56 CEST | Aktualisiert 11/09/2018 18:21 CEST

Frau und Chihuahua werden von Puma angegriffen – Mini-Hund zeigt, was in ihm steckt

Der kleine Hund setzte sich mutig zur Wehr.

  • Eine Frau war mit ihrem Hund wandern, als sich ein Puma von hinten an die beiden heranschlich.
  • Ihr Chihuahua Spits wehrte die Attacke mutig ab und musste um sein Leben kämpfen.
  • Wie schlimm es ihn erwischt hatte und wie es ihm jetzt geht, seht ihr im Video oben. 

Laurie Cullum war Ende August mit ihrem acht Jahre alten Chihuahua Spits in den Bergen von Colarado unterwegs. Während der Wanderung auf dem “Durango-Pfad” hörte sie plötzlich ihren Hund laut aufheulen.

Sie drehte sich um und sah den armen Vierbeiner blutüberströmt vor sich stehen. Nicht unweit von ihm machte sich gerade ein Puma aus dem Staub.

Hund Spits hatte wohl eine Attacke des wilden Tieres abwehren können, aber auch schreckliche Wunden davongetragen. In dem US-Bundesstaat sind wilde Tiere noch recht verbreitet. 

“Kann er so weiterleben?”

“Ich musste an Ort und Stelle entscheiden, was ich tun wollte. Würde er so weiterleben können? Hatte er überhaupt eine Chance, zu überleben?”, erzählte Cullum dem US-amerikanischen Sender “9News”.

Cullum versuchte mit ihrer Hand die Blutung zu stoppen und schaffte es, Spits bis zur Ankunft in der Tierklinik am Leben zu halten.

Tierarzt Charles Hawman sah eine Chance für den Chihuahua und nahm ihn zwei Nächte lang zur Pflege bei sich zu Hause auf.

Der Hund ist auf dem Weg der Besserung

Spits hatte sich Wunden im Kopf und seinem Nacken zugezogen, außerdem war sein Innenohr betroffen, was seine Orientierung noch bis heute beeinflusst. Er ist nun auch blind auf einem Auge. Aber: Er hatte den Angriff überlebt. Cullum sagte:

“Er ist nicht mehr derselbe Hund, das ist sicher. Aber er läuft wieder in geraden Linien. In der ersten Woche konnte er nur im Kreis laufen.”

Wie lange Spits Genesung dauern wird ist unklar. Cullum ist immer noch schockiert, dass ihnen so etwas passieren konnte.

“Ich kenne mich sehr gut aus in der Natur, ich kann es immer noch nicht glauben.”

Die Wildschutzbehörde hat nun Schilder aufgestellt.

(chr)