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03/07/2018 10:24 CEST | Aktualisiert 03/07/2018 11:00 CEST

Mannheim: Kind bespritzt Frau mit Wasserpistole – dann rastet sie aus

Am Ende musste die Polizei eingreifen.

  • Ein Junge hat eine 46-Jährige im Freibad mit einer Wasserpistole bespritzt und diese verärgert.
  • Weil die Frau aggressiv reagierte, stellte die Mutter des Elfjährigen sie zur Rede und verwickelte sich mit ihr in eine Schlägerei. 
  • Im Video oben seht ihr, wie in Berlin ein Streit über einen geklauten Kinderwagen eskalierte.

Sommer, die beste Zeit, um ein paar warme Stunden im Freibad zu entspannen. In der Theorie klingt es wunderbar, am Pool gemütlich zu relaxen. Doch in Realität kommt es in öffentlichen Schwimmbädern immer wieder zu Zwischenfällen. 

Badegäste fühlen sich durch viele Dinge gestört: Lautes Kindergeschrei, Rauchen, Springen vom Beckenrand – und das ist nur ein Auszug. Meist hilft jedoch ein Schlichtgespräch mit dem Bademeister.

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Anders verlief es im Mannheimer Strandbad: Eine vermeintliche Lappalie eskalierte so sehr, dass am Ende die Polizei anrücken musste. 

Kratzer und Schürfwunden

Ein Elfjähriger hatte sich im Strandbad einen Spaß erlaubt und bespritzte eine fremde Frau mit seiner Wasserpistole. Wie die Polizei Mannheim berichtete, sei diese nur “ein wenig nassgespritzt” worden. 

Die 46-Jährige ärgerte sich jedoch über den Jungen und schnappte sich sein Spielzeug. Als die Frau den Elfjährigen ebenfalls bespritzen wollte, lief der Junge weg. 

► Die Frau war wohl noch immer sauer und warf dem Jungen die Pistole hinterher – und hat diesen laut Polizeibericht fast am Kopf getroffen.

Dass dieses Manöver gefährlich hätte enden können, haben sich wohl auch die Mutter sowie Schwester des Jungen gedacht. Die beiden stellten deshalb die 46-Jährige zur Rede. 

► Aus dem Konfliktgespräch entwickelte sich ein Streit – der in einer Schlägerei endete.

Die 18-jährige Schwester und die 37-jährige Mutter rauften sich mit der 46-Jährigen. Sie rissen sich die Kleider vom Körper, kratzten sich und hatten am Ende alle Schürfwunden. 

Was mit einem harmlosen Scherz anfing, endete schließlich mit einer Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung.

Mit Material der dpa.

(ks)