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16/04/2018 10:11 CEST | Aktualisiert 01/08/2018 18:09 CEST

Frau verlangt von ihrem Ehemann Geld für Sex – der Grund ist traurig

"Ich fühle mich, als hätte man mich die Treppe hinuntergestoßen.”

  • Eine Britin hat nach 30 Jahren Ehe herausgefunden, dass ihr Mann sie mit einer Prostituierten betrügt
  • Als er trotzdem weiter das Bordell aufsuchte, verlangte sie von ihm Geld für Sex
  • Im Video oben erfahrt ihr, warum Männer fremdgehen 

“Es macht mir Angst, dass er so ein Heuchler sein konnte”, gesteht eine Britin anonym der englischen Zeitung “Sunday Mercury”. Mit dem Heuchler meint die Frau ihren Mann. Die Frau möchte anonym bleiben, um ihre Kinder zu schützen.

Die “Sunday Mercury” nennt sie Sarah.

Sarah erzählt, wie sie nach 30 Jahren Ehe herausgefunden hatte, dass ihr Mann sie seit Jahren mit einer Prostituierten betrügt. 

“Fühle mich, als hätte man mich die Treppe hinuntergestoßen”

Sie habe sich aber nicht von ihm getrennt. “Wir verstehen uns weiterhin gut, wir lachen sogar zusammen. Niemandem würde auffallen, dass es Probleme gibt, aber ich fühle mich, als hätte man mich die Treppe hinuntergestoßen.”

Schon seit Jahren habe Sarah das Gefühl gehabt, dass mit ihrem Ehemann etwas nicht stimme. 2013 wählte sie schließlich eine Nummer auf dem Handy ihres Mannes – und landete bei einem Massagesalon in Birmingham.

Sarah bezweifelte, dass der Salon wirklich nur Massagen im Angebot hatte. “Ich habe ihn damit konfrontiert und er sagte, dass er dorthin gegangen sei, aber nichts gemacht habe. Nichts als Lügen, aber ich habe ihm geglaubt.”

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Konfrontation mit der Prostituierten

2015 fand Sarah schließlich Poppers in einer Schublade – Drogen, die die Libido stärken sollen. Ihr Mann habe geweint, als sie mit ihm darüber sprechen wollte. “Ich sagte, entweder bist du homosexuell oder hast eine andere Frau.”

Er habe die Drogen weggesteckt, etwas später seien sie jedoch wieder aufgetaucht. Ihr Ehemann weigerte sich, ihr mehr Informationen zu geben, wie sie erzählt. Sarah fühlte sich hilflos.

Dann fand sie die Nummer einer Prostituierten im Handy ihres Mannes. Sie habe die Frau angerufen und ihr gesagt: “Bleib weg von meinem Ehemann” und die Nummer gelöscht.

Vergangenes Jahr entdeckte sie die gleiche Nummer ein weiteres Mal in seinem Handy – ihr Mann betrog sie schon wieder. Und wieder habe er es mit derselben Prostituierten getan. Sarah beschloss, die Frau noch einmal anzurufen. “Ich sagte ihr: ‘Er muss dich bezahlen, aber ich mache es umsonst, weil ich ihn liebe.’”

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46 Euro für Sex

Für Sarah eine Situation, die sie nicht mehr länger ertragen konnte. Um ihrem Mann zu zeigen, was er ihr antat, stellte die Betrogene eine Regel auf: Sie sagte ihrem Mann, dass er jetzt mindestens 40 Pfund (46 Euro) zahlen müsse, wenn er mit ihr Sex haben wolle. 

Diese Ansage scheint ihren Mann dazu bewegt haben, sein betrügerisches Verhalten zu überdenken: Er würde nun Reue zeigen und versuchen, die Ehe wieder zu retten, berichtet Sarah. “Er sagt, er ist diese Person nicht mehr. Er sagt, er hätte sich wieder in mich verliebt.”

Er verbringe nun wieder mehr Zeit mit ihr, “aber alles, was ich tue, ist, ihn zu verletzen”.

Denn auch wenn sie noch zusammen sind, kann Sarah ihrem Mann nicht vergeben und auch nicht wieder vertrauen: “Ich könnte ihm den Sex außerhalb unserer Ehe verzeihen, aber ich kann nicht vergessen, dass es über all die Jahre die gleiche Frau war.”

(ks)