LIFE
24/08/2018 16:51 CEST | Aktualisiert 24/08/2018 17:03 CEST

Frau lässt Hund fast verhungern – um sich an Ex-Freund zu rächen

Um ihre eigenen Hunde kümmerte sich die Frau.

  • Eine 30-jährige Frau aus den USA hat den Hund ihres Ex-Freundes fast verhungern lassen, um sich an dem Mann zu rächen.
  • Der Hund namens Champ ist mittlerweile in einer Auffangstation und befinde sich in einem stabilen Zustand.

Wenn Liebe in Hass umschlägt, kann das oftmals böse enden – meistens für die beiden beteiligten Ex-Partner. Anders verlief es jedoch im US-Bundesstaat South Carolina. Die 30-jährige Elizabeth Lena James hat ihre Wut nach dem Beziehungsende nicht an ihrem Ex-Freund rausgelassen, sondern an dessen Hund.

►  Um ihrem Ex-Partner besonders verletzen zu können, verweigerte James dessen Hund das Essen und ließ das Tier fast verhungern.

25 Kilogramm anstatt 55 Kilogramm

Der 16 Monate alte Mastiff-Mix sei an einem Baum festgebunden worden – zum Sterben verurteilt. Als ein Passant den Hund fand, war er bereits halb verhungert und voll mit Maden und Würmern.

Er konnte gerade noch rechtzeitig zu einem Tierarzt gebracht werden. Das berichtete die Organisation “Rescue Dogs”, die sich für notleidende Hunde einsetzt, in einem Facebook-Post.

Champ, so wurde der Hund von der Tierschutzorganisation getauft, wog nur noch knapp 23 Kilogramm. Ein Hund dieser Größe müsste eigentlich gut 58 Kilo auf die Waage bringen. 

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“Unser Herz bricht, wenn wir diesen armen Hund sehen”, schrieb “Rescue Dogs”. “Er ist ein Opfer eines kranken, sadistischen, egoistischen, herzlosen und gemeingefährlichen Menschen.”

Diese Adjektive sollen für die 30-jährige James stehen, die sich nicht um Champ kümmern wollte. Sie habe den Hund hungern lassen, weil es ja nicht ihrer sei, heißt es weiter in dem Post. Währenddessen habe die Frau nur ihre eigenen Hunde gefüttert

Champ ist momentan stabil

Mittlerweile können die Tierschützer wieder aufatmen, denn Champs Gesundheitszustand hat sich laut “Rescue Dogs” deutlich verbessert. Er habe sogar seinen Kopf für einen kurzen Moment heben können. 

► Dieses kleine Highlight zeigt, wie schlimm es Champ wirklich gegangen sein muss. 

Auch der ursprüngliche Besitzer habe sich bei der Organisation gemeldet und erklärt, dass Champ sechs Monate bei seiner Peinigerin gelebt haben muss.

Die Tierärzte werden sich weiter um den Hund kümmern und versuchen, ihn vollständig aufzupäppeln. “Champs Situation ist immer noch kritisch”, erklärte die Organisation.

Derzeit sammelt “Rescue Dogs” Spenden für Champ, denn auch wenn er sich erholt, “er hat einen langen Weg hinter sich und noch einen längeren vor sich”. 

(ame)