NACHRICHTEN
22/03/2018 11:05 CET | Aktualisiert 23/03/2018 13:47 CET

Frau leidet Höllenqualen, doch mehrere Ärzte glauben ihr nicht

Erst eine Tomographie offenbarte, wie schlimm es wirklich um sie steht.

  • Georgia McLennan aus Queensland geht drei Monate wöchentlich zum Arzt, weil sie Brustschmerzen hat
  • Doch die Ärzte glauben, ihre Krankheit sei nur Einbildung
  • Im Video oben seht ihr die Geschichte einer anderen jungen Frau, die eine drastische Entscheidung traf nachdem sie ihre Krebsdiagnose erhielt

Am 1. Januar 2017 hatte Georgia McLennan das erste Mal Schmerzen in ihrer Brust. Sie suchte daraufhin verschiedene Ärzte auf, doch niemand wusste was ihr fehlt. 

Über mehrere Monate hinweg leidet sie so sehr unter ihren Schmerzen, dass sie mehrmals in der Woche zum Arzt geht. Das berichtet die britische Tageszeitung “Daily Mail”.

Die Ärzte zweifeln an ihrer Glaubwürdigkeit 

Doch anstatt ihr zu helfen, sollen die Ärzte bald an ihrer Glaubwürdigkeit gezweifelt haben, sagt McLennan. Sie hätten der jungen Frau vorgeworfen, dass sie sich die Schmerzen nur einbilde.

Die 24-Jährige suchte andere Ärzte auf. Aber erst als der Bauch der jungen Frau plötzlich angeschwollen sei, hätten die Ärzte schließlich eine Tomographie veranlasst.

Mehr zum Thema: Ärzte dachten, diese Frau sei schwanger. Doch dann entdecken sie etwas schockierendes.

Schließlich diagnostizierten die Ärzte bei ihr einen Burkitt-Lymphom: einen bösartigen Tumor, der mittlerweile in ihrem kompletten Körper gestreut hatte. Die Metastasen hatten bereits lebenswichtige Organe wie ihre Lunge befallen, ihre Leber, die Milz. 

Die junge Frau behält ihren Lebensmut 

McLennan hat die Hoffnung nicht verloren. Geheilt ist sie noch nicht, aber seit der letzten Chemotherapie erholt sie sich gut. Das schreibt sie auch auf ihrer Instagram-Seite:

″Ich erhalte täglich so viele Fragen, wie ich die Chemotherapie so positiv überstehen konnte. Die eine Sache, die mir am meisten geholfen hat, war es, mich auf die positiven Dinge zu konzentrieren. Wenn man sich jeden Tag aufs Neue auf all die guten Sachen konzentriert, die passieren, macht das einen riesigen Unterschied.”

McLennan will anderen Menschen, die an Krebs erkrankt sind, Mut zusprechen, sagt sie. Selbst wenn es ihr aufgrund der Chemotherapien schlecht ging, habe sie immer versucht, etwas Positives aus der Situation zu ziehen.

 

(nmi)