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22/11/2018 12:13 CET | Aktualisiert 22/11/2018 12:21 CET

Frau gibt 3-Jährigem Cannabis-Kuchen – so erging es dem Jungen

Der Cannabis-Kuchen kam aus der Tiefkühltruhe.

Fudio via Getty Images
Die Polizei beschlagnahmte die Reste des Kuchens.
  • Eine Frau hat ihrer Bekannten und deren dreijährigem Sohn versehentlich Cannabis-Kuchen gegeben.
  • Schuld war wohl der große Bruder des Jungen.

Es klingt wie eine Szene aus einer 50er-Jahre-Hausfrauen-Werbung: Es kündigen sich spontan Gäste an und es steht kein Kuchen auf dem Tisch – wie gut, dass noch einer eingefroren ist. 

Genau das dachte sich wohl auch eine Frau aus der Nähe von Salzburg in Österreich, als spontan eine 27-jährige Bekannte mit ihrem dreijährigen Sohn zu Besuch kam.

Versehentlich Cannabis-Kuchen serviert

Die Gastgeberin taute einen Kuchen aus ihrer Tiefkühltruhe auf und servierte ihn, wie der österreichische TV-Sender ORF berichtet. Kurz nach dem Verzehr des Kuchens litten die Frau und ihre beiden Gäste an Übelkeit, Schwindel und Herzrasen. Sie riefen einen Krankenwagen.

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Im Krankenhaus mussten sie wegen einer Cannabis-Vergiftung stationär behandelt werden.

Die Polizei beschlagnahmte die Reste des Kuchens und fand weitere 20 Gramm Cannabis im Haus.

Der 23-jährige Sohn der Gastgeberin soll den Drogen-Kuchen vor einem Monat für sich selbst gebacken und die Hälfte eingefroren haben.

Gegen ihn ermittelt nun die Staatsanwaltschaft Salzburg wegen Körperverletzung und Verstoß gegen das österreichische Suchtmittelgesetz. 

(ak)