LIFE
13/08/2018 20:26 CEST

Frau fährt mit behindertem Sohn zum Strand – am Auto findet sie eine Notiz

"Nur weil man seine Behinderung nicht sieht, heißt es nicht, dass er keine hat."

Willowpix via Getty Images
Eine Frau parkte auf einem Behindertenparkplatz und fand dann eine gruselige Notiz. (Symbolbild)
  • Eine Frau fährt mit ihrem behinderten Sohn an den Strand.
  • Als sie später zu ihrem Auto zurückkehrt, findet sie eine unverschämte Notiz auf der Scheibe.

Der neunjährige Sohn der 25-jährigen Samantha Dunlop aus Weymouth in England leidet an Pulmonalatresie. Sein Herz schlägt zweimal so schell, als normal. Er ist schnell erschöpft und muss sich viel ausruhen. An einem sommerlichen Tag, wollten die beiden sich entspannen.

Dunlop hatte ihr Auto auf einem Behindertenparkplatz geparkt und ging mit ihrem neunjährigen Sohn Liam zum Strand. Den Behindertenausweis legte sie dabei gut sichtbar in ihr Auto, damit es nicht zu Problemen kommt.

Als sie später zur ihrem Auto zurückging, entdeckte sie einen Zettel an der Scheibe, der eine grauenhafte Notiz enthielt, wie die britische Boulevardzeitung “The Sun” berichtet.  

“Du bist nicht behindert”

Eine unbekannte Person zerkratzte außerdem noch den Wagen der 25-Jährigen. In der Notiz beschuldigt der Unbekannte die Britin, sie dürfe auf diesem Parkplatz nicht stehen. 

“Sie sind nicht behindert. Ich bin es. Sie sollten nicht so tun, als seien sie behindert, nur damit sie ihr Auto hier parken dürfen. Ich habe sie auf Video”, droht der Unbekannte auf dem Zettel, der der Zeitung vorliegt.

Die Mutter sei von der Tat entsetzt gewesen. “Liam hat keinen Rollstuhl. Wahrscheinlich haben uns andere gesehen, wie wir aus dem Auto stiegen und haben gedacht, dass er nicht behindert aussieht”, sagte sie der Zeitung.

“Nur weil man seine Behinderung nicht sieht, heißt es nicht, dass er keine hat.”

Es ist nicht das erste Mal

Ihr Sohn müsse bald operiert werden. Es sei jedoch nicht das erste Mal, dass Dunlop bepöbelt wird, weil ihr Sohn “normal” aussieht. “Menschen haben mich angeschrien und das ist für uns mittlerweile Alltag.”

Der neunjährige Liam sei seit der Attacke sehr verängstigt. Er sei unsicher, zittert und weint oft. 

Immerhin: Den Kratzer am Auto der Frau behob ein Mechaniker auf eigene kosten.

(mf)