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17/07/2018 11:52 CEST | Aktualisiert 17/07/2018 11:54 CEST

Französischer Nationalspieler packt über Partynächte während der WM aus

"Ich dachte, ich würde gefeuert."

Screenshot / tf1
Fußball-Star Adil Rami. 
  • Im französischen Fernsehen verrät Weltmeister Adil Rami Details über eine Partynacht der Franzosen. 
  • Demnach weckten die Franzosen nach einem Spiel das halbe Hotel auf. 

Adil Rami gilt als Stimmungskanone. Der Verteidiger von Olympique Marseille stand bei der Weltmeisterschaft zwar keine Sekunde auf dem Platz, seinem Ruf wurde er aber trotzdem gerecht. 

Das beweist auch ein Auftritt von Rami im französischen Fernsehen. In einer Sendung von TF1 verriet der Lebensgefährte von Pamela Anderson, dass die Franzosen es verstanden, weltmeisterlich zu feiern. Zum Leidwesen des Coaches und der Inneneinrichtung ihres Hotels.

Seine Geschichte trug sich nach dem furiosen Achtelfinal-Sieg (4:3) gegen Argentinien zu. Dass die französischen Spieler danach etwas länger aufblieben, war der französischen Presse bekannt.

► Rami enthüllte nun live im TV weitere Details der Partynacht. Und die hatten es in sich. 

Nackt und mit Videospiel... 

“Wir waren etwa fünfzehn Spieler in einem Restaurant, ganz gemütlich. Als wir zurückkamen, haben wir angefangen, in den Gängen zu singen”, erzählte Rami. “Ich blieb mir selber treu und setzte mir meine Kopfhörer auf, nackt, und spielte Fortnite (Videospiel, Anm.) in meinem Zimmer.” Die Zuschauer lachten. 

Den Lärm seiner Mitspieler habe er immer noch gehört. “In den Gängen haben sie gesungen und gesungen. Die Jungs haben an Zimmertür um Zimmertür geklopft, um die Leute aufzuwecken”, schilderte Rami weiter.

► Er habe gespürt, dass er “Sturm” ihn bald treffen würde. Also habe er sich bewaffnet. 

... und mit Feuerlöscher

“Ich hatte einen Feuerlöscher in meinem Zimmer. Zur Sicherheit...”, erklärte Rami seine Hintergedanken. Mit 32 Jahren gehörte er zu den ältesten Spielern der Nationalelf. 

Benjamin Mendy habe seine Zimmertür mit seinem Fuß blockiert und Ramis Namen gerufen. Also sei der Verteidiger nach draußen gelaufen und habe den Feuerlöscher auf seine Mitspieler gerichtet. “Ghostbuster”, nannte Rami das, was dann passierte: Der Schaum aus dem Feuerlöscher war überall. 

“Ehrlich, ich hatte Angst, als ich das Ausmaß dieser Dummheit gesehen habe”, berichtete Rami. “Ich dachte mir, ich würde gefeuert.”

Die einzige Folge sei aber zunächst nur gewesen, dass das gesamte Stockwerk wegen des Geruchs (und des Lärms) wachgeworden sei. 

Negative Konsequenzen hatte die nächtliche Episode aus dem Hotel für Rami, den nackten Feuerlöscher, aber nicht. Er durfte auch den Rest der WM auf der Bank verbringen – und sich zusammen mit seinen Mannschaftskollegen über Gewinn der Weltmeisterschaft freuen.

(ben)