NACHRICHTEN
10/07/2018 19:03 CEST

Frankreich – Belgien im Live-Stream: Fußball-WM 2018 online sehen

Der langjährige Bayern-Torhüter Jean-Marie Pfaff traut Belgien den WM-Titelgewinn zu.

  • Am Dienstag, den 10. Juli, steht das erste Halbfinalspiel der Fußball-WM 2018 an: Es ist das Match Frankreich gegen Belgien.
  • Die weiteren Spiele der WM 2018 könnt ihr im kostenlosen Live-Stream sehen – im Video oben erfahrt ihr mehr.

Die Fußball-WM 2018 in Russland im Live-Stream sehen: Die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland startet in ihre letzte Woche. Am morgigen Dienstag steht bereits das erste Halbfinale auf dem Programm. Frankreich trifft auf Belgien.

Frankreich geht als Titelfavorit in die letzte Turnierwoche, aber nach dem bisherigen Verlauf der WM sind Prognosen so schwierig wie nie.

Halbfinale Frankreich – Belgien im kostenlosen Live-Stream verfolgen

Das WM-Spiel Frankreich – Belgien wird von der ARD übertragen und beginnt um 20.00 Uhr in St. Petersburg.

Das Erste zeigt das Match der Fußball-Weltmeisterschaft im Free-TV und im kostenlosen Live-Stream.

► Halbfinale Frankreich – Belgien im Live-Stream der ARD

Auch der Pay-TV-Sender Sky zeigt 25 Spiele im Live-Stream.

Diese sind allerdings nur mit einem speziellen Abonnement abrufbar und nicht über Sky Go zu sehen. Der Sender überträgt die ausgewählten Spiele lediglich auf Sky Sport UHD. 

Voraussetzung für den Empfang der auf Sky gezeigten WM-Spiele ist ein Sky Q / Sky+ Pro Receiver, der die UHD-Inhalte abspielen kann. 

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Lothar Matthäus traut Kylian Mbappé den Titel als Weltfußballer zu

Deutschlands Rekordnationalspieler Lothar Matthäus traut Frankreichs Superstar Kylian Mbappé den Titel als Weltfußballer zu.

“Wenn der hochveranlagte Mbappé mit Frankreich Weltmeister wird und noch ein, zwei Tore erzielt, kann ich mir vorstellen, dass die Fifa am 24. September in London erstmals nach zehn Jahren einen anderen Weltfußballer als Ronaldo und Messi ehrt”, schrieb der 57-Jährige in einer Kolumne für den internationalen Dienst der Deutschen Presse-Agentur.

“Sogar einen aus dem Offensivtrio der Belgier oder Kane halte ich im Falle des WM-Titelgewinns und weiterer Tore für denkbar.”

Dass Neymar Weltfußballer wird, kann sich Matthäus ”überhaupt nicht vorstellen. Sein Aus im WM-Viertelfinale und vor allem seine Schauspieleinlagen waren sicherlich nicht förderlich.”

Im Halbfinale rechnet der Weltmeister von 1990 mit ausgeglichenen Duellen.

“Es gibt weder bei Frankreich gegen Belgien noch bei England gegen Kroatien einen klaren Favoriten”, schrieb er.

Die Engländer profitierten aus Sicht des früheren Weltklasse-Fußballers “auch von der starken Premier League mit den internationalen Spielern und Trainern wie José Mourinho, Pep Guardiola und Jürgen Klopp”.

Matthäus ist überzeugt: “Auch bei den kommenden Turnieren muss man Englands Tempofußball auf dem Zettel haben.”

Belgiens Erfolgsgeheimnis: eine breite Basis an Top-Spielern

Der langjährige Bayern-Torhüter Jean-Marie Pfaff glaubt bei der WM in Russland an den Titelgewinn für sein Heimatland Belgien.

“Wenn wir es jetzt nicht werden, werden wir es nie”, sagte der 64-Jährige im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur.

“Frankreich im Halbfinale ist ein sehr starker Gegner. Aber ich glaube, dass das Endspiel Belgien gegen England heißt. Und dass wir dann gewinnen werden. Bisher waren wir die beste Mannschaft im Turnier.”

1986 stand Pfaff im Tor der Belgier, als diese bei der WM in Mexiko mit Platz vier den besten größten WM-Erfolg der Verbandsgeschichte erreichten. 

Diesmal glaubt er an mehr. “1986 waren wir eine goldene Generation”, sagte Pfaff, “das hier ist eine brillante.”

Ein Erfolgsgeheimnis sei die breite Basis an Top-Spielern, meinte Pfaff, der von 1982 bis 1988 für den FC Bayern spielte: “Argentinien hatte Messi, Brasilien hatte Neymar, bei uns sind es viele brillante Spieler. In der Offensive haben wir Hazard, De Bruyne, Lukaku. Es ist schwer, die allesamt auszuschalten.”

Sollten die Roten Teufel wirklich den Titel holen, “dann wäre Belgien zu klein”, meinte Pfaff schmunzelnd: “Es wäre ja trotz allem ein Wunder und eine riesengroße Ehre für so ein kleines Land. So ähnlich wie der EM-Titel 1992 für Dänemark. Aber Europameister ist eben nicht Weltmeister.”

(sk)