POLITIK
13/10/2018 09:21 CEST | Aktualisiert 13/10/2018 09:29 CEST

Frankfurter Buchmesse: Martin Sonneborn taucht bei Höcke-Lesung auf

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dpa

Unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen hat der AfD-Politiker Björn Höcke am Freitag einen Gesprächsband auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt.

Vor Beginn protestierte derEuropaabgeordnete und Satiriker Martin Sonneborn (“Die Partei”) gegen den Besuch des Thüringer AfD-Fraktionschefs.

Sonneborn war mit Uniform, Augenklappe und Aktentasche kostümiert, was an den Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg erinnerte.

Wie die “Frankfurter Rundschau” berichtet, hinderten ihn Sicherheitsleute daran, seine Aktentasche bei der Lesung abzustellen.

Wie die Höcke-Lesung verlief:

Die Veranstaltung mit Höcke und seinen Anhängern verlief ansonsten ohne Zwischenfälle. 

► Die Polizei riegelte am späten Nachmittag Teile der Halle 4 komplett ab. Der Verlag Manuscriptum hatte zu einer Podiumsdiskussion in einem Saal eingeladen.

Mehr zum Thema: Wie die Neue Rechte auf der Leipziger Buchmesse vom Regimesturz träumt

► Dort ist das Buch “Nie zweimal in denselben Fluss” erschienen, in dem der Publizist Sebastian Hennig Gespräche mit Höcke führt.

Höcke ist nicht das erste Mal auf einer Buchmesse:

Höckes gilt als als Wortführer des rechten Flügels der AfD. Im vergangenen Jahr war es bei seinem Messe-Besuch zu Handgreiflichkeiten zwischen seinen Anhängern und Gegendemonstranten gekommen.

► Die Messeleitung hatte daraufhin ihr Sicherheitskonzept überarbeitet.