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12/12/2018 13:10 CET

Frank Thelen spricht über Schattenseiten: "Ich fühlte mich als Versager-Sohn"

“Ich habe mich vor meinen Eltern geschämt..."

MG RTL D / Bernd-Michael Maurer
Investor Frank Thelen gibt Unterricht an einer Bonner Schule.
  • In der neuen VOX-Sendung “Der Vertretungslehrer” hat Frank Thelen über die Zukunft der heutigen Schüler gesprochen.
  • Dabei erzählte er auch von einigen Niederlagen aus seinem Leben.

Heute kennen ihn die meisten Zuschauer als erfolgreichen Investor in der VOX-Sendung “Die Höhle der Löwen”. Doch offenbar hatte auch Thelen mit einigen Niederlagen in seinem Leben zu kämpfen. 

Am Dienstagabend hat die erste Folge der VOX-Sendung “Der Vertretungslehrer” begonnen. In der Show wird eine Schulklasse von einem prominenten Vertretungslehrer besucht. Die Schüler wissen vorher jedoch nicht, wer sie unterrichten wird. 

Für zwei Doppelstunden durfte “Höhle der Löwen”-Investor Frank Thelen einer Gruppe von 18 Schülern aus Bonn etwas fürs Leben beibringen. Dafür hatte sich der 43-Jährige ein Thema überlegt, über das er mit den Schülern sprechen wollte: “Deine Zukunft”. 

Ihm selbst liege das Thema am Herzen und habe auch seine Karriere geprägt.

So kam es, dass Thelen in seiner Vertretungsstunde auch einiges aus seiner Vergangenheit erzählte – und auch über die besonders schweren Zeiten seines Lebens sprach.

Frank Thelen: “Ich hatte Existenzängste”

An seine Schulzeit erinnerte er sich ungern: “Wenn ich auf diese Zeit zurückblicke, bringt mir das kein Lächeln ins Gesicht. Mir hat die Antwort darauf gefehlt, wozu ich das mache und warum ich da sitze“, sagte er.

Er erzählte den Schülern, dass er von der Schule geflogen sei – und auch beruflich einige Niederlagen erlebt habe. “Ich hatte auch einmal Existenzängste. Ich hatte nicht immer viel Geld, bin in einfachen Verhältnissen groß geworden – aber ich bin immer meiner Passion gefolgt.“

Deshalb wolle er nun die Schüler inspirieren, ihre Ziele zu verfolgen. 

Frank Thelen gibt den Schülern Mut 

Mit seiner damaligen Firma wollte Thelen an die Börse, doch das ging nach hinten los: Am Ende war er hochverschuldet, musste im Jahr 1999 Insolvenz anmelden.

“Ich habe mich vor meinen Eltern geschämt, ich fühlte mich als Versager-Sohn, der mit einer Million Euro Schulden nach Hause kommt“, sagte er.

Der Investor gab vor der Schulklasse zu, dass auch Niederlagen zum Erfolg dazugehören.

“Es wird auch in eurem Leben bitterböse Rückschläge geben. Macht deshalb etwas, für das ihr brennt. Nur so schafft ihr es in solchen Situationen wieder aus dem Loch.“

Der Investor weiß, dass die Schüler etwas verändern und bewegen können: “Jetzt ist der wichtigste und magische Zeitpunkt in eurem Leben. Nehmt es in die Hand und bestimmt es!” 

(nmi)