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01/06/2018 16:39 CEST

FPÖ-Politiker warnt vor "Hunden mit Migrationshintergrund" – und erntet Spott

"Sie nehmen den anderen Hunden die Tierheim-Plätze weg."

FPO
Sind Hunde mit Migrationshintergrund Sozialschmarotzer? (Im Bild: FPÖ-Politiker Gottfried Waldhäusl) 
  • Der FPÖ-Politiker Gottfried Waldhäusl befürchtet, dass Hunde mit Migrationshintergrund heimischen Hunden die Tierheimplätze wegnehmen. 
  • Mit dieser Meinung steht er aber offensichtlich ziemlich alleine da. 

Der FPÖ-Landesrat Gottfried Waldhäusl ist besorgt: Immer mehr Hunde mit Migrationshintergrund kommen ihm zufolge nach Österreich. 

Bei einem Auftritt im niederösterreichischen Melk sagte Waldhäusl laut den “Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN)während eines Bürgergesprächs : “Hunde mit Migrationshintergrund nehmen unseren Tieren leider oftmals den Platz in den örtlichen Tierheimen weg.” 

Mit seiner Behauptung zieht Waldhäusl seitdem Spott im Netz auf sich.

Haben wir bald auch “HAZs”?

“Wie verständigen sich Hunde mit Migrationshintergrund eigentlich? Wollen die nur unseren Sozialstaat ausnutzen?”, fragt ein Nutzer spöttisch. 

Ein anderer prophezeit sarkastisch, dass Hunde schon bald in “HAZs”, “Hunde-Anker-Zentren” gebracht werden, bis sie abgeschoben werden.

Erst kurz vor seiner merkwürdigen Behauptung hatte Waldhäusl sein angeblich großes Herz für Tiere zur Schau gestellt. Er hatte Futter an das Tierheim St. Pölten gespendet, wie die österreichische Tageszeitung “Kurier” berichtet. 

Na dann hoffen wir mal, dass nur reinrassige Hunde von seiner großzügigen Spende profitiert haben. Nicht, dass die Hunde mit Migrationshintergrund den anderen Hunden auch noch das Essen wegfressen. 

(ll)