ELTERN
05/03/2018 11:59 CET | Aktualisiert 06/03/2018 12:39 CET

Junge erstickt an Flummi – jetzt warnt seine Mutter andere Eltern

Der kleine Alby starb in den Armen seiner Mutter.

  • Der Sohn der US-amerikanischen Kinderladenbesitzerin Anna Davis ist an einem Flummi erstickt
  • Jetzt will sie andere Eltern vor der Gefahr warnen
  • Oben im Video seht ihr eine andere tragische Geschichte: Eine Mutter dachte sich nichts dabei, als ein Mädchen ihrer Tochter Süßigkeiten anbot – ein schlimmer Fehler

Anna Davis hat das Schlimmste erlebt, was Eltern erleben können: Sie musste den Tod ihres Sohnes Alby Fox mit ansehen. 

Dabei begann der Tag fröhlich – denn er stand ganz im Zeichen der Vorbereitungen für die Party zu Albys viertem Geburtstag. Schon morgens wurden deshalb zahlreiche Gegenstände für das Fest geliefert.

► Darunter auch ein Flummi – also ein kleiner Ball aus Gummi, der, nachdem er auf den Boden oder gegen eine Wand geworfen wurde, zurückspringt.

Sekunden später starb Alby in den Armen seiner Mutter

Alby habe mit dem Ball gespielt und ihn in den Mund genommen. Der Ball sei in seiner Luftröhre stecken geblieben und habe verhindert, dass der Junge atmen konnte.

► Obwohl seine Mutter verzweifelt versucht habe, ihren Sohn zu retten, sei er Sekunden später in ihren Armen erstickt, wie es auf der Spendenplattform “Go Fund Me” heißt.  

Davis hat einen kleinen Spielzeugladen – “The Small Fox”. Außerdem hat sie unter dem gleichen Namen einen Instagram-Account mit mehr als 120.000 Followern. Die dreifache Mutter ist mit ihrem vierten Kind schwanger.

Noch genau 40 Minuten vor seinem Tod hat Davis ein Foto ihres Sohnes in seiner neuen Bettwäsche gemacht. “Es gibt keine Worte, mit denen ich meine Dankbarkeit über die ganze Liebe, die uns erreicht hat, ausdrücken kann, seitdem unser schlimmster Albtraum tägliche Realität geworden ist”, schreibt Davis. 

“Für immer drei, für immer frei”

“Während dieser Zeit von extremer Trauer haben uns eure Gedanken, Gebete, Sympathien und Tränen eingehüllt und aufgebaut und wir können euch nicht genug danken für die überwältigende Großzügigkeit und Unterstützung. Süßer Alby, für immer drei, für immer frei.”

Screenshot / Instagram The Small Fox

Außerdem schreibt sie auf einem anderen Post auf Instagram: “Natürlich habe ich versucht, unseren wunderschönen Jungen zu retten (inklusive, aber nicht nur, indem ich für 16 schreckliche Minuten versucht habe, ihn wiederzubeleben, bevor der Notarzt kam), ich war drei Fuß (91 Zentimeter, Anm. d. Red.) von Alby entfernt, als der Vorfall passierte und ich war innherhalb von Sekunden an seiner Seite, der Ball war größer als die 50 Cent-Stück-Empfehlung, die es für Spielzeuge für junge Kinder gibt.”

Alby sei außerdem fast ein Jahr älter gewesen, als das empfohlene Alter auf der Verpackung des Spielzeugs, das ihn umgebracht hat

Davis will alle Eltern warnen, diese Hinweise nicht auf die leichte Schulter zu nehmen – denn offenbar kann man nicht vorsichtig genug sein, um solche schrecklichen Unfälle zu verhindern. 

Auf der Spendenplattform “Go Fund Me” könnt ihr Davis und ihre Familie unterstützen. 

(ame)