POLITIK
16/02/2019 09:00 CET | Aktualisiert 16/02/2019 09:01 CET

FBI-Sonderermittler Mueller fordert lange Haft für Trumps Ex-Berater Manafort

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DPA
Trumps Ex-Berater Paul Manafort droht eine hohe Haftstrafe.

Donald Trumps ehemaligen Wahlkampfchef Paul Manafort könnte eine Haftstrafe von bis zu 24 Jahren drohen.

► Das ist die Forderung von FBI-Sonderermittler Robert Mueller für den ehemaligen Trump-Berater, wie CNN unter Berufung auf Muellers Büro berichtet.

► Manafort hat nach Überzeugung des Gerichts in Washington, wo gegen ihn wegen Finanzbetrugs verhandelt wurde, bei den Russland-Untersuchungen des FBI gelogen – und damit gegen Vereinbarungen mit der Justiz zu Strafminderung verstoßen.

► Der frühere Wahlkampfchef Trumps ist eine Schlüsselfigur in den Ermittlungen Muellers.

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Manafort war im März 2016 zu Trumps Wahlkampflager gestoßen. Im Juni 2016 machte Trump ihn zu seinem Wahlkampfmanager. Im selben Monat nahm Manafort an einem Treffen mit einer russischen Anwältin im Trump-Tower teil, um das sich viele Fragen ranken.

Der älteste Sohn des heutigen Präsidenten, Donald Trump Jr., hatte der Begegnung mit der Anwältin zugestimmt, weil ihm kompromittierendes Material über Trumps Gegenkandidatin Hillary Clinton versprochen worden war.

Manafort ist bereits wegen Bank- und Steuerbetrug in acht Fällen verurteilt worden, war nach seiner Anklage wegen Finanzverbrechen jedoch einen Deal mit FBI-Sonderermittlers Mueller eingegangen.

Der 69-Jährige versprach, mit den Ermittlern zu kooperieren und erhoffte sich davon ein geringeres Strafmaß. Vor wenigen Wochen gab Mueller jedoch bekannt, dass er den Deal mit Manafort als gescheitert ansieht.