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17/09/2018 14:15 CEST | Aktualisiert 18/09/2018 10:51 CEST

Zu faul für Sex, aber Lust: Diese Sex-Stellung bringt trotzdem Spaß

Ihr habt sicher schon in dieser Position geschlafen.

Lena Mirisola via Getty Images
Die Löffelchen-Position ist perfekt, wenn ihr müde oder faul seid. 
  • Ihr seid zu müde oder zu faul, habt aber trotzdem Lust auf Sex? 
  • Die Löffelchen-Position hat sehr viele Vorteile, wie Sex-Experten erklären. 

Die Löffelchen-Stellung bekommt nicht die Anerkennung, die sie verdient: Wenn die Lust auf Sex da ist, ihr aber unmotiviert seid euch viel zu bewegen, kommt keine andere Stellung an sie heran.

“Löffelchen ist eine wirklich süße, intime Stellung”, sagte Vanessa Marin, eine Sex-Therapeutin und Erfinderin eines Online Sex-Therapie-Kurses. “Man kann sich nah sein und schmusen und kommt nicht einmal ins Schwitzen.”

“Für Frauen ist es außerdem einfach, nach unten zu fassen und die Klitoris zu berühren. Auch der Partner kann die Klitoris berühren, es kann Sexspielzeug eingesetzt werden, damit die Frau die so wichtige Stimulation der Klitoris während der Penetration erhält”, sagte sie. (36 Prozent der Frauen brauchen irgendeine Art der klitoralen Stimulation, um beim Sex zum Orgasmus zu kommen. Das geht aus einer aktuellen Studie der Indiana University in Zusammenarbeit mit der Organisation “OMGYes” hervor.)

So klappt die Löffelchen-Stellung 

Kommen wir noch einmal auf den “faulen” Teil dieser Geschichte zurück: Logistisch betrachtet, ist es relativ einfach, Sex in der Löffelchen-Stellung zu haben. Ihr liegt beide auf der Seite und blickt in dieselbe Richtung. Der Partner, der penetriert wird, sollte vorne liegen.

Je nachdem, wie groß der Unterschied zwischen den Körpergrößen der Partner ist, kann die Penetration ein wenig Fingerspitzengefühl abverlangen.

“Am Anfang kann die Penetration etwas schwierig sein”, sagte Marin. “Der Partner, der penetriert wird könnte sein oben liegendes Bein etwas anheben oder sich etwas nach vorne lehnen, sodass der penetrierende Partner seinen Penis oder Dildo mit der Hand führt.”

Eine Postion, die wenig Energie erfordert

Sobald ihr die Position eingenommen habt, kann es gleich zur Sache gehen.

Hier ist eine kleine visuelle Unterstützung (jep, man kann auch noch ein bisschen mit den Brüsten spielen.)

Isabella Carapella/HuffPost

Abgesehen davon, dass man vielleicht ein wenig manövrieren muss, erfordert die Löffelchen-Position wenig Arbeit von beiden Partnern. Und wenn du der große Löffel bist, fühl dich nicht dazu verpflichtet, die ganze Arbeit zu machen.

“Jeder der beiden Partner kann das Kreisen und Stoßen übernehmen, während der andere still bleibt”, sagte Sadie Allison, Sexologin und Autorin von Ride ’Em Cowgirl! Sex Position Secrets for Better Bucking.

Derjenige, der am müdesten ist kann einfach stillhalten; sie hält ihren Rücken gegen ihn gewölbt oder er hält sein Becken fest und stabil”, sagte sie. “Der andere kann das Kreisen von vorne übernehmen oder das Stoßen von hinten.”

Löffelchen ist auch gut für den ersten Analsex

Allison sagte, die Löffelchen-Position sei auch gut dafür geeignet, um zum ersten Mal Analsex auszuprobieren, weil der empfangende Partner “entspannt sein kann und relative Kontrolle darüber hat, wie tief die Stöße sind.”

Löffelchen ohne Sex hat auch seine Vorteile. Wenn du deinen Partner nach dem Sex umarmst oder ihr euch nach dem Sex (oder auch zu jeder anderen Zeit) in die Löffelchen-Position legt, wird Oxitocin (auch bekannt als das Kuschel-Hormon) in euren Körpern freigesetzt. Es sorgt dafür, dass ihr euch innerlich warm und flauschig fühlt. Das Hormon wird auch mit sozialer Bindung in Zusammenhang gebracht, weshalb ihr nach einer Löffelchen-Session eine stärkere Verbundenheit zu eurem Partner empfinden könntet.

Ein weiterer Vorteil der Löffelchen-Stellung, der häufig übersehen wird? Sie ist toll für Morgen-Sex, denn aufgrund der Position ist es unmöglich, den schlechten Morgen-Atem des Partners zu riechen. Was für eine Erleichterung.

Löffelchen ist wirklich die Position, von der alle profitieren.

Dieser Artikel erschien zuerst bei der HuffPost USA und wurde von Gina Louisa Metzler aus dem Englischen übersetzt.

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