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07/10/2018 19:28 CEST | Aktualisiert 07/10/2018 19:34 CEST

20 Tote bei Unfall in New York – vermutlich Hochzeitslimousine verunglückt

Drama am Wochenende.

dpa
Verheerender Autounfall in Schoharie mit 20 Toten
  • In den USA sind am Samstag 20 Menschen bei einem Auto-Unfall gestorben.
  • Berichten zufolge war eine Hochzeitsgesellschaft in das Drama verwickelt.

In Schoharie im US-Bundesstaat New York sind am frühen Samstagnachmittag (Ortszeit) laut Polizei 20 Menschen in einem Unfall mit zwei Autos ums Leben gekommen.

Wie die “New York Times” unter Berufung auf lokale Medien berichtet, ist eine Hochzeitslimousine mit einem anderen Wagen kollidiert. Die Polizei hat dazu bislang keine Angaben gemacht.

Unter den Opfern sollen Kunden eines Ladens sein

Der Unfall hat sich offenbar vor einem Café und Laden ereignet, dem Apple Barrel Country Store. Ein Reporter der “New York Times” postete am Sonntag ein Foto vom Unfallort, das die Stelle zeigen soll, wo einer der Unfallwagen von der Straße abkam, über eine Wiese in ein Gebüsch pflügte.

Die Chefin des Geschäfts sagte demnach, viele Kunden auf dem Parkplatz seien gestorben, als sie von einer Limousine erfasst wurden, die mit umgerechnet knapp 100 Kilometern pro Stunde den Hügel heruntergefahren sei. 

Das Wochenende soll das im Jahr sein, in dem der Laden am meisten Umsatz macht, weshalb der Laden voll gewesen sei. Es ist das Wochenende vor dem Kolumbus-Tag. Der Entdecker soll am 12. Oktober 1492 in Amerika angelandet sein. Der Tag wird am zweiten Montag im Oktober gefeiert.

“Wir können eure Umarmungen gebrauchen”

Die Lokalzeitung “Times Union” zitiert einen Mann, der sagte, er wäre eigentlich zu der Hochzeit eingeladen gewesen, von der die Menschen in der Limousine gekommen seien, doch er sei stattdessen auf die Jagd gegangen. Die Gäste seien auf dem Weg zur Hochzeitsfeier gewesen.

Der Barrel County Store postete am Sonntag auf Facebook eine Mitteilung, wonach der Laden geöffnet habe. “Wir könnte eure Umarmungen gebrauchen. Wir nehmen Spenden für die örtlichen Rettungskräfte entgegen.”