ENTERTAINMENT
11/06/2018 10:18 CEST | Aktualisiert 11/06/2018 10:37 CEST

"F*** Trump": Robert de Niro knöpft sich bei TV-Auftritt den US-Präsidenten vor

"Ich will erstmal eine Sache sagen ..."

Robert de Niro ist kein Fan von Donald Trump

“Ich würde ihm gerne ins Gesicht schlagen”, sagte der Schauspieler kurz vor der Wahl im Jahr 2016 über den heutigen US-Präsidenten. “Er ist ein Punk, ein Idiot, ein Schwein, ein Trickbetrüger, der keine Ahnung hat, wovon er eigentlich redet.” 

Immer wieder hat sich de Niro seitdem über Trump geäußert, ihn in Interviews als “herzlos”, “idiotisch” und “Wahnsinnigen” bezeichnet. 

Am Sonntag legte der Schauspieler wieder einmal nach – und das vor laufenden Kameras, live auf der Bühne der Tony Awards

“F*** Trump” – tosender Applaus

De Niro sollte eigentlich nur den Auftritt der Rock-Legende Bruce Springsteen ansagen. Doch kaum hatte er das Mikro in der Mitte der Bühne erreicht, sagte er: “Ich will erstmal eine Sache sagen: F*** Trump.” 

Was folgte, war tosender Applaus des gesamten Saals. Die Menschen erhoben sich unter Jubelrufen.

“Es ist nicht mehr länger nur ‘Fahr zur Hölle, Trump’”, sagte de Niro nach einigen Sekunden. “Es ist ‘Fuck Trump’.” 

In den USA wurden die Schimpfworte des Schauspielers zensiert – laut dem Sender Fox News hörten die Zuschauer einfach nur kurze Momente der Stille. In anderen Ländern, etwa in Australien, war de Niros Botschaft an Trump aber deutlich zu vernehmen. 

De Niro zu Springsteen: “Junge, wir brauchen dich” 

Schließlich stellte de Niro doch noch Springsteen vor. 

“Bruce, du rockst das Haus wie niemand sonst”, sagte er. “Aber viel wichtiger: Du rockst auch, wenn es um Wahlen geht. Du kämpfst für  Wahrheit, Transparenz und Integrität in unserer Regierung. Junge, wie wir das gerade brauchen.” 

(mkl)