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08/08/2018 09:06 CEST | Aktualisiert 08/08/2018 17:33 CEST

Wetter: Hier kommt es heute zu gefährlichen Extrem-Gewittern

Bald ist es vorbei mit der Hitze.

  • Heute kommt es in weiten Teilen Deutschlands zu Gewittern – es kann sogar zu Tornados kommen.
  • Der Donnerstag ist geprägt von schweren Unwettern – am Abend steigt die Tornadogefahr.
  •  Im Video oben seht ihr, welche Regionen besonders betroffen sind.

Am Mittwochmorgen bringt Tief Nadine Schauer und Gewitter in den Westen Deutschlands. Dort kühlt es stellenweise auf 25 Grad ab. Die 30-Grad-Marke wird nur noch in Hannover erreicht. Es fallen im Westen bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter. Die heiße Luft wird am Mittwoch langsam nach Osten abgedrängt, dabei entstehen heftige Unwetter

Im Norden halten sich am Vormittag Schauer und Gewitter. Diese erreichen bis zum Mittag den Großraum Hamburg. Im Osten wird es bis zu 39 Grad heiß. So bildet sich ab 14 Uhr eine Gewitterlinie von Rostock bis Nürnberg. Zwischen Hannover und Berlin sind die Unwetter am späten Nachmittag am stärksten.

Hier kann es zu Tornados kommen.

Besonders betroffen: Die Gegend von Greifswald bis nach Chemnitz. Dort trifft die neue Kaltluft auf die Überbleibsel der Hitzewelle, weshalb sich dort Superzellen ausbilden können. 

Hagel, Starkregen und Sturmböen 

An der Ostsee bilden sich zudem schwere Gewitter durch das warme Meereswasser. Im Süden drohen Gewitter mit Hagel, Starkregen und Sturmböen.

Auch in Vorpommern und der Uckermark herrscht Tornadogefahr. Neben Orkanböen mit bis zu 120 km/h, könnten Starkregen mit bis zu 50 Liter pro Quadratmeter und Hagel Überflutungen auslösen. Diese ziehen teilweise bis in den Süden. 

Im Nordwesten fallen die Temperaturen bis auf 12 Grad, im Osten sind noch 23 Grad möglich. 

Gefahr auch am Donnerstag 

In der Nacht zum Donnerstag nehmen die Gewitter ab und ein Tief in Frankreich zieht neue Warmluft aus dem Süden ins Land. Am Donnerstag ist also erneut Vorsicht geboten. 

Am Nachmittag kommt es wieder zu Gewittern, Tornadogefahr herrscht vor allem zwischen Nordrhein-Westfalen und Hamburg. Gewitter gibt es im ganzen Land, Sturmböen vor allem im Nordwesten. 

Erst am Freitag wird es ruhiger und kühler. Im Osten und Süden regnet es noch vereinzelt, am Samstag wird es aber trocken und freundlich. 

 

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