NACHRICHTEN
17/08/2018 08:09 CEST | Aktualisiert 17/08/2018 13:43 CEST

Ex-Trump-Beraterin: "Melania Trump will ihren Ehemann blamieren"

Bei Melanias Kleiderwahl soll es sich nicht um Zufall handeln.

  • Melania Trump sorgt mit ihrer Kleidung regelmäßig für Aufregung.
  • Ex-Trump-Beraterin Omarosa Manigault Newman ist sich sicher: Hinter ihrer Kleiderwahl steckt eine Nachricht an Donald Trump. 
  • Im Video oben zeigen wir euch die Outfits, in denen Manigault Newman geheime Botschaften entdeckt haben will.

Immer wieder löst Melania Trump mit ihrer Kleiderwahl Kontroverse aus. Ob High Heels in einem Hochwassergebiet oder eine Jacke mit der Aufschrift  “Es ist mir wirklich egal. Und euch?” während eines Besuchs von Flüchtlingskindern an der mexikanischen Grenze – nicht immer bewies die First Lady Amerikas ein glückliches Händchen.

Die ehemalige Trump-Beraterin Omarosa Manigault Newman behauptet, dass es sich dabei um pure Absicht handelt.

First Lady Melania Trump würde sich bewusst so kleiden, um ihren Ehemann  Donald Trump zu blamieren. Das schreibt Manigault Newman in ihrem Enthüllungsbuch “Unhinged”, das der britischen Zeitung “Daily Mail” vorliegen soll.

Omarosa Manigault Newman sicher: “Melania trug die Jacke, um Trump zu schaden”

Darin verrät die Ex-Vertraute Trumps beispielsweise, welche versteckte Nachricht sich hinter der umstrittenen Jacke Melanias verbergen soll:

“Sie trug diese Jacke, um Trump zu schaden. So konnte sie sichergehen, dass sie nie wieder gezwungen wird, solche Besuche zu tätigen. Nicht, dass Melania etwas gegen Flüchtlingskinder hätte. Ich bin mir sicher, das hat sie nicht. Aber sie hat mit Freude und aus Boshaftigkeit die Anweisungen ihres Ehemanns ignoriert, um ihn zu blamieren.

Melania Trump äußerte sich nie zur der Wahl ihrer Jacke. Eine Sprecherin Trumps ließ damals verlauten, dass es sich einfach nur um eine Jacke handle und nicht um eine versteckte Botschaft.

Melania Trumps Kleiderwahl trage immer eine Nachricht

Aber auch mit anderen Kleidungsstücken soll Melania Trump bewusst gegen ihren Ehemann gehandelt haben, behauptet Manigault Newman.

So soll es kein Zufall gewesen sein, dass sie nach der “Grab them by the pussy”-Debatte eine Bluse mit Schleifenkragen bei einer Präsidentendebatte getragen hat. Dieser Kragen wird auf Englisch nämlich als “Pussy bow” bezeichnet.

Auch ihre hohen Stilettos bei einem Besuch Texas und ihr an Hilary Clinton erinnernde Hosenanzug bei Trumps erster “State of the Union Address” sollen eine klare Botschaft vermitteln: Trump soll durch die Kleidung bestraft werden.

 “Die Nachrichten hinter ihrer Kleiderwahl sind nicht immer glasklar, aber es sind nie Zufälle,” zitiert die Zeitung aus dem Buch.

Wie zuverlässig ist Manigault Newman?

Tatsächlich ist Manigault Newman keine zuverlässige Quelle. Zuletzt veröffentlichte sie Tonbandaufnahmen, die sie heimlich im Weißen Haus mitgeschnitten hatte – ohne Rücksicht darauf, dass die Aufnahmen in den falschen Händen landen und die Sicherheit der USA gefährden könnten.

Manigault Newman war von Anfang an in Trumps Wahlkampfteam. Sie arbeitete bis Dezember 2017 als hochrangige Beraterin im Weißen Haus – obwohl sie keinerlei politische Erfahrung hat.