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20/06/2018 12:09 CEST | Aktualisiert 20/06/2018 12:10 CEST

Ex-Teamkollege verrät, wieso man Ronaldo nicht Zuhause besuchen sollte

“Wenn Cristiano dich zum Mittagessen in sein Haus einlädt, sag einfach Nein.”

Simon Hofmann - UEFA via Getty Images
Der 33-jährige Fußballer Cristiano Ronaldo bei der WM 2018 in Russland.
  • Fußball-Star Cristiano Ronaldo hat bereits in seinem erstem WM-Spiel drei Tore geschossen.
  • Ein früherer Teamkollege bei Manchester United verrät nun in einem Interview, warum das Ronaldos Fluch sein könnte.

Der 33-jährige Cristiano Ronaldo gilt als einer der besten Fußballspieler der Welt: Das zeigte er bereits bei dem WM-Auftaktspiel gegen Spanien in Russland. Ronaldo schoss für Portugal drei Tore.

Doch seine Leistung kommt nicht von ungefähr – der Portugiese scheint hart dafür zu arbeiten. In einem kürzlich erschienenen WM-Podcast beim englischen TV-Sender “ITV Sport” erinnerte sich Fußball-Profi Patrice Evra an Ronaldos unermüdlichen Ehrgeiz.

Evra: “Wenn Cristiano dich zum Mittagessen in sein Haus einlädt, sag einfach Nein”

Ronaldos Ex-Teamkollege von Manchester United erzählte in dem Podcast, dass der Portugiese ihn eines Tages zum Mittagessen eingeladen hätte.

Evra habe zugesagt und sei nach dem Training mit Ronaldo nach Hause gegangen, obwohl er ohnehin schon sehr müde gewesen sei.

Offenbar keine gute Entscheidung, denn der Fußballer scherzte: “Ich würde jedem den Ratschlag geben: Wenn Cristiano dich zum Mittagessen in sein Haus einlädt, sag einfach Nein.

Evra missfiel das Essen – und auch danach wurde es für ihn nicht besser

Über das Essen sei der ehemalige Teamkollege aber absolut nicht zufrieden gewesen: “Auf dem Tisch standen nur Salat und Hühnchenfleisch. Zum Trinken gab es nur Wasser, keinen Saft. Als wir anfingen zu essen, dachte ich, danach kommt bestimmt noch eine große Portion Fleisch auf den Tisch, aber es gab sonst nichts.“

Doch nicht nur über das Essen war Evra offenbar irritiert. Nach dem gemeinsamen Fußballtraining wollte sich Ronaldo nämlich keine Ruhe gönnen.

Im Gegenteil: Er soll nach dem Essen aufgestanden sein und angefangen haben, mit einem Fußball zu jonglieren und Tricks zu machen.

Ronaldo habe Evra schließlich aufgefordert, mitzumachen.

Der gab widerwillig nach, obwohl er zugab: “Ich wollte eigentlich erst einmal aufessen.”

Doch Ronaldo wollte sich offenbar nicht bremsen lassen: Nach den Übungen wollte der Portugiese noch im Pool schwimmen.

Dieser Typ ist eine Maschine, er will einfach nicht aufhören, zu trainieren”, sagte der Ex-Teamkollege. “Darum würde ich jedem raten, Cristianos Einladung nicht anzunehmen.”

Evra: “Ich wäre nicht verwundert (...) warum er die WM gewinnen möchte”

Abgesehen von seinem persönlichen Erlebnis erinnerte sich Evra noch an einen weiteren Vorfall, der zeigt, wie ehrgeizig Ronaldo ist.

Der britische Fußballer Rio Ferdinand soll den Portugiesen einmal beim Tischtennis besiegt haben. Das soll den Real-Madrid-Spieler aber so geärgert haben, dass er einfach selbst eine Platte gekauft und zwei Wochen lang jeden Tag damit trainiert haben soll.

Evra fügte hinzu: “Bei der Revanche schlug er Rio.“

Auf die Frage, was der Fußballer über Ronaldo und die aktuelle WM 2018 denke, sagte er: “Ich wäre nicht verwundert, wenn er unbedingt noch einen Goldenen Ball gewinnen möchte.”

(lm)