POLITIK
20/03/2018 19:12 CET | Aktualisiert 20/03/2018 19:54 CET

Ex-Playmate zieht vor Gericht, um über Affäre mit Trump auspacken zu können

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Dimitrios Kambouris via Getty Images
Karen McDougal im Jahr 2010

► Das ehemalige Playboy-Model Karen McDougal behauptet, eine Affäre mit dem jetzigen US-Präsidenten DonaldTrump gehabt zu haben.

► Am Dienstag hat die 46-Jährige geklagt, um sich von einer 2016 geschlossenen gesetzlichen Vereinbarung zu befreien, dass sie zum Schweigen zwingt, wie die “New York Times” berichtet

Darum ist die Klage des Ex-Playmates wichtig

McDougal ist neben dem Porno-Star Stephanie Clifford alias Stormy Daniels bereits die zweite Frau, die die Vereinbarungen umgehen will, die während des US-Wahlkampfes geschlossen wurden, um die außerehelichen Beziehungen Trumps geheim zu halten.

Laut McDougal soll die Affäre mit Trump neun Monate gedauert haben. Sie verklagt nun einen Verlag, der ihr 150.000 Dollar zahlte. Der Chef des Unternehmens ist eine Freund von Trump.

Sollten eine oder beide Frauen auspacken, dürfte das zumindest die Ehe von Trump zerrüttenDer US-Präsident selbst leugnet die Affären

Was ihr über die Klagen noch wissen müsst  

Der Fall von McDougal ähnelt dem von Clifford. Der Porno-Star will 2006 eine Affäre mit Trump gehabt haben. Sie erhielt vom Anwalt des US-Präsidenten, Michael D. Cohen, 130.000 Dollar für ihre Verschwiegenheit. Auch Clifford hatte Anfang des Monats Klage eingereicht.

Beide Frauen argumentieren, dass ihre Verträge ungültig seien: 

► McDougal behauptet in ihrer Klage, dass Trump-Anwalt Cohen heimlich in ihre Gespräche mit dem Verlag verwickelt war und dass das Medienunternehmen sie dabei in die Irre führte. 

► Clifford erklärte, dass ihre Vereinbarung nichtig sei, weil sie nicht von Trump selbst unterzeichnet wurde.