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24/08/2018 18:20 CEST | Aktualisiert 25/08/2018 16:21 CEST

Ex-Bodyguard von Lady Di: Warum die Royals in Gefahr sein könnten

"Wie gut eine Person geschützt wird, hängt von der Zusammenarbeit ab."

  • Der ehemalige Bodyguard von Lady Diana hat in einem Interview über die Sicherheit der Royals gesprochen. 
  • Eine Umstrukturierung im Umgang mit den Finanzen soll die royalen Mitglieder in Gefahr bringen. 
  • Über die britischen Royals wird sehr viel berichtet. Oben im Video seht ihr, welche Aussagen über die königliche Familie falsch sind.

Ken Wharfe sorgte jahrelang für die Sicherheit von Lady Diana. Von 1987 bis 1993 war er der Leibwächter der Prinzessin.

Über die Jahre sei Wharfe auch ein enger Freund von Diana geworden. In dieser Zeit hat er auch Dianas Söhne, Prinz William und Harry, bewacht.

Wie Wharfe vergangene Woche in einem Interview mit dem Nachrichtenportal “Yahoo” sagte, sei die königliche Familie seiner Meinung nach nicht mehr so gut beschützt, wie noch vor ein paar Jahren.

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► Der Grund: Eine Veränderung hinsichtlich der Ausgaben des Staats führte dazu, dass innerhalb der Polizeibehörde Scotland Yard umstrukturiert werden musste. Der Behörde stehe nämlich laut dem britischen “Express” 20 Prozent weniger Geld zur Verfügung. 

► Bewaffnete Schutzoffiziere werden aus einem bestimmten Mitarbeiter-Pool in rotierender Reihenfolge als Wachpersonal zur Verfügung gestellt.

► Das führt dazu, dass ein Beamter an einem Tag beispielsweise einen Minister bewacht, an einem anderen Tag ein Mitglied der Royals.

Ohne persönliche Bindung sei ein guter Personenschutz nicht möglich

In dem Interview sagte der Ex-Bodyguard von Lady Di:

“Die Struktur hat sich verändert. Der Faktor Geld hat das verändert. Ein guter Personenschutz kostet. Aber wie viel ist dir ein Personenschutz wert?”

Für den ehemaligen Leibwächter sei eine persönliche Bindung zwischen dem Bodyguard und der Person, die er beschützt, sehr wichtig.

Nur wenn es eine enge zwischenmenschliche Bindung zwischen den beiden gebe, könne ein guter Personenschutz gewährleistet werden.

Mit der Umstrukturierung sei der Aufbau dieser Verbindung nicht möglich.

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Wharfe sagte:

“Soweit ich das beurteilen kann, glaube ich nicht, dass es diese Chemie und persönliche Bindung derzeit gibt.”

Die Queen selbst hatte dieses System kritisiert

► Die Queen selbst sei von dem rotierendem System wenig überzeugt. Wie ein Royal-Insider der Zeitung “The Evening Standart” bereits 2017 sagte, habe die Queen diesbezüglich Bedenken. Und auch Sicherheitsbeamte seien von dem System nicht überzeugt. 

“Wie zur Hölle soll es dir möglich sein, eine ernsthafte Bindung aufzubauen, wenn die Royals jede fünf Minuten einen neuen Bodyguard bekommen?”, zitiert die Zeitung den Insider.

Deshalb seien laut Wharfe die Mitglieder der royalen Familie heute gefährdeter, als noch zu früheren Zeiten.

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(tb)