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06/07/2018 17:37 CEST | Aktualisiert 06/07/2018 17:45 CEST

"Es tut mir leid": Bierhoff rudert nach Özil-Kritik zurück

Der DFB-Teamchef habe sich missverständlich ausgedrückt.

TF-Images via Getty Images
  • Oliver Bierhoff hat sich am Freitag für seine Kritik am vielfach gescholtenen Mesut Özil entschuldigt.
  • Der Teamchef der deutschen Nationalmannschaft fühlt sich missverstanden.

DFB-Teammanager Oliver Bierhoff hat sich nach seinen heiklen Aussagen zu Mesut Özil erneut zu Wort gemeldet und von einem Missverständnis gesprochen. “Es tut mir leid, dass ich mich da offenbar falsch ausgedrückt habe und diese Aussagen missinterpretiert werden. Sie bedeuten in keinem Fall, dass es im Nachhinein falsch gewesen sei, Mesut mitzunehmen”, sagte Bierhoff am Freitag der “Bild”-Zeitung.

Zuvor hatte der DFB-Teammanager in einem Interview der Zeitung “Die Welt” angedeutet, dass Özil zumindest ein Teil der Schuld für das WM-Debakel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Russland treffe.

Auch die Nominierung des Arsenal-Profis nach der Affäre um die Fotos mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan vor dem Turnier hätte hinterfragt werden sollen.

“Ich habe mich da missverständlich ausgedrückt”

Das revidierte Bierhoff nun und merkte an: “Was ich sage ist, dass wir im Vorfeld der WM vor der Frage standen, ob er aus sportlichen Gründen mitfährt. Wir haben uns bewusst für ihn entschieden. Und dazu stehen wir auch. Wir werden in unsere Analyse natürlich auch mit Mesut über dieses Thema sprechen.”

Ein Ende der Nationalmannschaftskarriere Özils habe er nicht implizieren wollen. “Ich kann nur wiederholen, ich habe mich da missverständlich ausgedrückt. Aber klar ist, Mesut wird auch in Zukunft genauso sportlich beurteilt wie jeder andere Spieler auch”, sagte Bierhoff.