POLITIK
03/05/2018 10:46 CEST | Aktualisiert 03/05/2018 11:47 CEST

Entgleisung nach "Maischberger"? Schwere Vorwürfe gegen Ex-ZDF-Mann Hahne

Auch Bushido reagierte bereits.

ullstein bild via Getty Images
Journalist Peter Hahne soll das N-Wort entglitten sein.
  • Bei “Maischberger” diskutierten die Gäste über Tabus in der Sprache.
  • Eine Diskussionsteilnehmerin macht ZDF-Moderator Hahne jetzt einen Rassismus-Vorwurf.

Die Kameras waren schon aus, als es passiert sein soll.

Sandra Maischberger hatte in der gleichnamigen ARD-Talkrunde mit ihren Gästen über Tabus in der Sprache diskutiert.

Dann leistete sich ausgerechnet der ehemalige ZDF-Moderator und Fernsehprofi Peter Hahne einen verbalen Ausrutscher. So schildert es zumindest die in der Talkshow anwesende “Edition F”-Journalistin Teresa Bücker.

► Bücker schrieb bei Twitter am Abend: “Peter Hahne hat sich nach der Aufzeichnung verabschiedet mit: ‘Sie kümmern sich jetzt weiter um die N*.’”

Hahne will weiter “Zigeunerschnitzel” sagen 

In der Sendung war unter anderem darüber gesprochen worden, ob das Wort ‘Negerkönig’ weiter in Kinderbüchern auftauchen dürfe.

Auch Talkgast Bushido ging bei Twitter auf den Vorwurf Bückers ein – mit einem Facepalm-Smiley, einem virtuellen Sich-an-den-Kopf-Fassen.

Die HuffPost hat Hahne und die Maischberger-Redaktion um Stellungnahme gebeten. Eine Antwort steht noch aus.

In der Sendung hatte der TV-Moderator dafür geworben, weniger aufgeregt an das Thema Sprache heranzugehen. Er wolle zum Beispiel weiter “Zigeunerschnitzel” sagen.

In der Sendung hatte Hahne zumindest noch betont, er halte das Wort “N****” für rassistisch. Politische Korrektheit sei dennoch eine zersetzende Kraft.