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06/12/2018 14:28 CET | Aktualisiert 06/12/2018 14:28 CET

Endlich sind die Ferien vorbei!

Westend61 via Getty Images

Ferien sind für Mütter eine der nervigsten Zeiten im Jahr. Während die Kinder den Ferienbeginn kaum abwarten können, zähle ich die Tage, bis die Schule endlich wieder beginnt und der Alltag einkehrt. Doch kann man den Ferien auch was Gutes abgewinnen und was macht die Ferien eigentlich so anstrengend?! Im Folgendem verrate ich euch, warum die Ferien für mich der blanke Horror sind und ich den Schulanfang förmlich herbei sehne.

Vorab möchte ich euch nicht vorenthalten, dass die Ferien auch eine positive Sache mit sich bringen, und zwar die Tatsache, dass für mich der morgendliche Stress wegfällt. Mein Wecker klingelt nicht wie gewohnt um 6.00 Uhr, ich muss keine Pausenbrote schmieren, meine Kinder 5 mal wecken oder mehrfach ihre Trödeleien unterbrechen, um es rechtzeitig zur Schule zu schaffen. Das waren dann aber auch schon alle Vorteile, die die Ferien für mich, als Mutter, mit sich bringen.

Nun folgt eine große Liste von Nachteilen. Da meine Kinder aus ihrem gewohnten Alltag gerissen werden, sind sie die ersten Tage total quengelig und langweilen sich. Nicht selten kommen auch Vorwürfe, wie: "alle sind im Urlaub, nur wir müssen uns langweilen".

Ich vertrete da aber eher die Meinung, dass es nicht immer ein kostspieliger Urlaub sein muss und meine Kinder in den Ferien auch ruhig Zeit mit den Freunden verbringen können. Während meine Kinder sich ihrer Freizeit widmen können, geht für mich der Alltag nahezu wie immer weiter.

Beim Haushalt fängt es an. Dieser macht sich nicht von alleine und fällt täglich an. Hinzu kommt das Erledigen und Besorgen alltäglicher Dinge, was umgeben von Kindern um ein Vielfaches erschwert wird. Auch das Putzen muss in diesen Tagen auf ein Minimum reduziert werden, da es mit Kindern um einen rum einfach vergebens ist. So passiert es, dass der Haushalt stellenweise verkümmert und sich überall Baustellen ansammeln.

Damit wir den Ferienalltag dennoch halbwegs überstehen können, unternehmen wir eine Reise, die unsere Haushaltskasse gerade noch hergibt. Mehr als zwei Wochen sind jedoch nicht drin und der Stress beginnt für mich bereits wieder beim Packen und der Planung des Urlaubs. Am Urlaubsort angekommen ist auch die ersten Tage nichts von Erholung zu spüren, da die Kinder wieder nur bei mir sind und Beschäftigung fordern, bis sie endlich jemanden zum Spielen gefunden haben.

Nach nur vier Wochen Ferien bin ich trotz Urlaub gestresster als vorher. Ich zähle die letzten zwei Wochen und freue mich, wenn die Schule endlich wieder losgeht. Und auch dann braucht es wieder seine Zeit, bis der Alltag seine gewohnten Wege geht. Die Kinder müssen wieder an den Schulrhythmus gewöhnt werden und ich habe alle Baustellen zu beseitigen, die sich angesammelt haben. Wenn dass alles überwunden ist, kommen wieder Tage, wo ich neben den Schularbeiten und Haushalt, endlich wieder Zeit für mich habe und darauf freue ich mich am meisten.

Nicht desto Trotz möchte ich natürlich klar machen, dass die Ferien keine reine Qual für mich sind. Ich liebe es, wenn ich so viel Zeit wie möglich mit meinen Kindern verbringen kann und auch das morgendlich gemeinsame Ausschlafen oder das spät abends einen Film zusammen gucken, bringt seine Reize mit.