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29/12/2018 10:59 CET | Aktualisiert 29/12/2018 12:32 CET

Ein rätselhaftes Wetter-Phänomen bringt uns im Januar den Extremwinter

Der Winter hat noch gar nicht richtig losgelegt.

  • Der Januar steht vor der Tür und bringt uns bereits in den ersten Tagen den Winter ins Haus.
  • Im Laufe des Monats könnten die Temperaturen sogar auf bis zu -20 Grad fallen – schuld daran ist das sogenannte “Berliner Phänomen”.
  • Im Video oben erfahrt ihr, was es damit auf sich hat und wie das Wetter im Januar wird.

Der Januar steht kurz bevor, doch vom Winter ist noch keine Spur. Doch wann kommt er endlich oder kommt er überhaupt? So viel ist sicher: Der Winter kommt noch – und zwar schon in der ersten Januarwoche.

Schon am dritten Januar wird es spürbar kälter. Der Wind dreht auf nördliche Richtungen und erfasst das Land – für uns bedeutet das Frost und Schnee. Im Osten und Südosten wird es dabei kälter als im Westen, dabei sind in der Nacht bereits -10 Grad in Sicht.
Aber das wird nicht lang halten, denn in der 2. und 3. Januarwoche wird es erst mal wieder milder. Doch die kalten Tage Anfang Januar waren nur ein Vorgeschmack dessen, was noch kommt.

Berliner Phänomen sorgt für sibirische Kälte

Denn Anfang des Jahres setzt das sogenannte “Berliner Phänomen” ein. Dabei handelt es sich um eine plötzliche Erwärmung der Stratosphäre, die den Polarwirbel schwächt oder sogar regelrecht zerschneiden kann.

Die Folge: Ein massiver Kaltlufteinbruch aus Osten droht. Der Zeitpunkt hierfür ist noch nicht klar, aber Ende Januar steigt das Risiko einen Ausbruchs arktischer Luftmassen. Zuletzt ist das im Februar 2018 passiert. In Lübeck fielen die Temperaturen nachts auf bis zu -20 Grad, die Höchstwerte am Tag lagen bei -10 Grad.

Schnee fiel damals auch in Irland. In Großbritannien nannte man “the beast from the east”, in Deutschland ist das Phänomen auch als sibirische Kälte bekannt. Der Winter hat also noch gar nicht richtig losgelegt.

(lp)