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14/08/2018 11:54 CEST | Aktualisiert 14/08/2018 14:16 CEST

Ehestreit endet tödlich: Mann fliegt Flugzeug aus Wut in sein Haus

Der Flieger gehörte seinem Arbeitgeber.

AP
Der Pilot überlebte den Zusammenprall nicht. 
  • Ein US-Amerikaner ist mit einem Flugzeug in sein eigenes Haus geflogen.
  • Kurz vorher hatte ihn die Polizei wegen eines Ehestreits festgenommen, ihn aber wieder frei gelassen. 

In der Kleinstadt Payson im US-Bundesstaat Utah hat ein Ehestreit ein tragisches Ende genommen. Der 47-jährige Pilot Duane Youd hat ein Kleinflugzeug in sein eigenes Haus geflogen, weil er wütend auf seine Frau gewesen sei. Das berichtete die US-Zeitung “USA Today”. 

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Frau und Kind überlebten den Zusammenprall

Nur Stunden vor dem Aufprall sei der Mann von der Polizei festgenommen worden. Zeugen hätten gesehen, wie der 47-Jährige seine Frau geschlagen hätte. 

Er kam jedoch noch am selben Abend gegen Kaution frei und und ließ sich von der Polizei zu seinem Haus begleiten, wo er ein paar Habseligkeiten einpackte und anschließend alleine wegfuhr. 

Der Ehemann habe dann das Flugzeug in den frühen Morgenstunden in sein Haus geflogen, berichtete der US-Sender “CBS-News”.

Wir wissen nicht, was genau sein Ziel war. Ob er das Haus so tief treffen wollte, wie er es getan hat, oder ob er es weiter oben treffen wollte”, sagte Noemi Sandoval von der örtlichen Polizei dem Nachrichtenportal.

Es hätte schlimmer kommen können

Den Zusammenstoß überlebte der wütende Ehemann nicht. Seine Frau und ein Junge – es ist laut “USA Today” unklar, ob es sich um den Sohn des Pilotens handelt – kamen gerade noch davon. 

Die örtliche Polizei geht davon aus, dass das Flugzeug seinem Arbeitgeber gehört. Youd sei ein erfahrener Pilot. Warum er das Flugzeug wirklich in das Haus flog, bleibe jedoch unklar.

Sicher sei, dass er absichtlich in das Haus geflogen sei, erklärte die Polizistin dem Nachrichtenportal. 

“Wir haben Glück im Unglück. Unterm Strich haben wir nur Sachbeschädigung und einen Toten. Es hätte soviel schlimmer kommen können.”

(nc)