LIFESTYLE
11/04/2018 12:40 CEST | Aktualisiert 11/04/2018 12:57 CEST

Paar verrät, wie ein Sex-Roboter ihre Ehe verbessert

Die Vagina kann sogar vibrieren.

Getty
Der Preis für einen Sex-Roboter liegt zwischen 3000 und 6000 Euro (Symbolbild).
  • Die Spanier Maritsa Kissamitaki und Sergi Santos haben eine Sex-Roboter entworfen
  • Dieser soll das Sex- und Eheleben verbessern

Seit 16 Jahren sind sie ein Paar. Die Spanier Maritsa Kissamitaki und Sergi Santos. Die beiden Katalanen haben Samantha erschaffen – eine Sex-Roboter-Puppe. Das berichtet das britische Newsportal “Metro”. 

Santos ist Robotikexperte. Die Puppe Samantha kann in verschiedene Rollen schlüpfen. In das schüchterne Mädchen oder in die Nymphomanin. 

Die Puppe ist mit Sensoren ausgestattet. Ihre Vagina kann vibrieren und ihr Mund kann den Penis mit rhythmischen Bewegungen stimulieren. Außerdem kann sie sprechen. 

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Der Sex-Roboter soll ihre Ehe erheblich verbessert haben, erzählt Santos. Er müsse seine Frau nicht anmachen, wenn er wüsste, dass sie sowieso keine Lust hat. Denn er könne ja auf die Puppe zurückgreifen. Das erspare viel Druck.

Außerdem würde er mit Samantha seine Ausdauer beim Sex trainieren. Das würde dann wieder auf das Sexleben mit seiner Frau einzahlen. 

Viele Paare haben Sexprobleme

“Ein Mann möchte fühlen, dass die Frau wirklich Lust auf ihn hat”, erzählt Santos im Video. “Und wenn ein Mann merkt, dass die Frau den Sex nicht vollkommen genießt, hat er keinen Spaß. Das verursacht viele sexuelle Probleme.”

Santos sagt, dass er oft zu anderen Zeiten am Tag Sex wolle als seine Frau. Beziehungen würden häufig auseinander brechen, weil das Sexleben nicht zufriedenstellend sei. Er wolle diesen Druck aus seiner Beziehung nehmen. Und zwar mit einer Sex-Puppe.

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Nie mehr Streit wegen Sex dank Samantha? Davon ist Santos überzeugt: “Wenn ich die Puppe habe, werde ich mich nicht wegen Sexproblemen scheiden lassen.” 

“Mich fragen die Leute immer, was ich gedacht habe, als mein Mann mit der Sex-Puppe ankam. Sie denken, dass er eines Tages auf dem Sofa mit ihr saß, als ich nach Hause kam”, erzählt Kissamitaki amüsiert. “So war es natürlich nicht.” Ganz im Gegenteil.

Das Paar verkauft drei verschiedene Sex-Puppen-Modelle

Die Idee, den Sex-Roboter zu bauen, hatte Santos Frau. Alles begann damit, ein künstliches Gehirn zu erschaffen, sagt das Paar der Nachrichtenseite. Als Santos an dem Gehirn arbeitete, wurde schnell klar: Wir brauchen einen Körper dazu. 

Dann schlug Kissamitaki vor, die künstliche Intelligenz in eine Sexpuppe zu implantieren. So entstand der Prototyp Samantha.

Mittlerweile verkauft das Paar drei verschiedene Modelle von Sexpuppen in ihrem Geschäft “Synthea Amatus”. Sie kosten zwischen 3000 und 6000 Euro.  

Santos plant, einen männlichen Sex-Roboter zu bauen. Mal sehen, ob die Männer dann auch noch so begeistert sind, wenn sich ihre Frauen mit dem männlichen Pendant vergnügen.

(tb)