POLITIK
28/10/2018 20:49 CET

Dunja Hayali fordert nach Freiburg-Vergewaltigung Konsequenzen

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Getty Editorial

Scheinbar unermüdlich plädiert die ZDF-Journalistin Dunja Hayali für eine offene Gesellschaft. Für Toleranz. Für ein friedliches Zusammenleben aller Kulturen in Deutschland.

Nun hat Hayali in einem Facbeook-Post andere Töne angeschlagen – und nach der Gruppen-Vergewaltigung von Freiburg schnellere Abschiebungen und eine mögliche Grundgesetz-Änderung gefordert.

Hayali will damit klarstellen: “Man kann sowohl Dinge, die schieflaufen, kritisieren und anprangern, als auch weiterhin für eine offene, tolerante, hilfsbereite Gesellschaft sein.”

 

Das war passiert:

► Nach dem Besuch einer Diskothek in Freiburg wird eine 18-Jährige Opfer einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung. Die Polizei nimmt acht Männer fest.

► Sieben Syrer im Alter von 19 bis 29 Jahren und ein 25 Jahre alter Deutscher sitzen unter dringendem Tatverdacht in Untersuchungshaft.

► Die nun Festgenommenen seien der Polizei wegen anderer Straftaten bereits bekannt, erklärte eine Sprecherin der Polizei. Die meisten von ihnen lebten in Flüchtlingsunterkünften in und um Freiburg.

Das schreibt Hayali:

Hayali schreibt: “Die Gruppenvergewaltigung, die in Freiburg passiert ist, ist entsetzlich, schrecklich, widerlich und abstoßend. Wie übrigens jede Vergewaltigung.” Dann fordert sie Konsequenzen.

Die Moderatorin (unter anderem ZDF-“Sportstudio”) schreibt: “Dass Abschiebeverfahren zu lange dauern, dass sie aus 1000 Gründen rechtlich nicht umgesetzt werden (können) und auch Weiteres in diesem Zusammenhang kann ja kein Ist-Zustand bleiben!”

Auch eine Änderung des Grundgesetzes dürfe “nicht tabu sein”.

“Ich kann nicht beurteilen, ob das geht, ob das was bringen würde, aber es muss etwas passieren”, so Hayali.

Wieso sie trotzdem gegen Rechte austeilt:

Aber auch über Reaktionen des rechten Randes zeigt sich Hayali entsetzt.

Es sei perfide, dass ihr nun einige “das gleiche” wünschen würden wie das Opfer durchmachen musste, “weil mir die ‘Erfahrung’ bestimmt helfen werde”, zitiert sie eine Hass-Nachricht.

Ebenso perfide seien die, “die sich hämisch darüber freuen, dass die Täter Flüchtlinge/Asylsuchende waren”.

(ben)