WIRTSCHAFT
24/05/2018 10:34 CEST | Aktualisiert 25/05/2018 08:42 CEST

Apple reagiert auf DSGVO: So könnt ihr jetzt eure Nutzerdaten abrufen

Ab Freitag gilt die DSGVO.

Deagreez via Getty Images
Welche Daten hat Apple von euch? Das könnt ihr jetzt einsehen.
  • Apple sammelt anwenderbezogene Daten wie Einkaufshistorien und Dateien.
  • Wegen der Datenschutzgrundverordnung bietet das US-Unternehmen seinen Nutzern nun an, die eigenen Daten leichter einzusehen.

Die Datenschutzgrundverordnung gilt ab Freitag, 25. Mai 2018. Nutzer sollen nun leichter erfahren können, welche Daten Unternehmen wie Apple von ihnen sammeln.

Zwar gilt die DSGVO nur in Europa, doch das US-Unternehmen bietet nun seinen Kunden weltweit die Möglichkeit an, die eigene anwenderbezogenen Daten zu verwalten und abzurufen.

Dafür benötigt man aber wie immer etwas Geduld: Denn drei Schritte müsst ihr dafür ausführen.

15 Kategorien: Welche Apple-Daten interessieren euch?

Die Apple-Website listet angemeldeten Nutzern 15 Kategorien auf: Apple ID, Kalender, Store oder auch Notizen sind zum Beispiel zu finden.

Überall werden anwenderbezogene Daten erfasst wie Einkaufshistorien oder synchronisierte Daten zwischen Cloud und Mac beziehungsweise iPhone. Auch in der Drive-Cloud gespeicherte Dokumente, Bilder und Dateien.

Wählt die Kategorien aus, deren Daten ihr einsehen wollt.

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Wie groß dürfen die Datenpakete sein?

Im nächsten Schritt entscheidet ihr, welche Dateigröße ein einzelnes Datenpaket nicht überschreiten darf. Apple unterteilt dann die angefragten Daten und bündelt sie gegebenenfalls in verschiedene Päckchen. 1 GByte ist die Standard-Auswahl.

Wählt eine Größe aus, die ihr leicht downloaden könnt.

Dann lässt Apple euch warten – bis zu sieben Tage

Bis die Datenpakete bereitstehen kann es laut dem Fachportal “Heise” aber bis zu sieben Tage dauern.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, bestimmte Eingaben zu bearbeiten.

Wenn ihr das  nicht mehr wollt: Hier könnt ihr eure Apple-ID vorübergehend deaktivieren oder löschen.