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07/01/2019 15:48 CET

Dortmund: Unfallfahrer schießt auf Passanten – Polizei lässt ihn laufen

Der 20-Jährige feuerte aus einer Schreckschusspistole und lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei.

Marcus Millo via Getty Images
Die Polizei beschlagnahmten den Führerschein und die Schreckschusswaffe des Mannes. 
  • Ein junger Mercedes-Fahrer hat in Dortmund für einen turbulenten Polizeieinsatz gesorgt. 
  • Bei einer Kontrolle durch die Polizei raste der 20-Jährige davon und machte später offenbar von einer Schreckschusspistole Gebrauch. 

Erst baut er einen Unfall, dann flieht er vom Tatort – und schließlich greift er zur Schreckschusspistole: In Dortmund hat ein 20-jähriger am Freitagabend für Aufregung gesorgt. 

Laut der Polizei Dortmund hatten zwei Passanten (21 und 22 Jahre alt) eigenen Angaben zufolge um 21.50 Uhr beobachtet, wie ein Mercedes rückwärts gegen den Wagen ihres Freundes gefahren war.

Als die beiden den Autofahrer zur Rede stellen wollten, sei dieser sofort davon gefahren.

Zeugen nehmen Verfolgung auf – Fahrer zieht Pistole

Die beiden Zeugen fuhren dem Tatverdächtigen laut der Polizei mit ihrem Auto hinterher und entdeckten ihn kurze Zeit später am Dortmunder Königswall wieder. 

Als sie den Fahrer erneut ansprachen, schoss dieser offenbar mit einer Schreckschusswaffe unvermittelt auf sie. Beim erneuten “Wegrasen” traf der Verdächtige mit seinem Fluchtfahrzeug sogar das Bein des 22-jährigen Zeugen.

Die beiden Dortmunder wandten sich daraufhin direkt an die Bundespolizisten vor dem Hauptbahnhof, die sofort die Verfolgung des verdächtigen Fahrzeuges aufnahmen.

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Polizei fasst Raser – und lässt ihn laufen

Den Polizisten gelang es, den 20-jährigen Fahrer aus Dortmund in seinem Mercedes zu stellen .

Polizisten des Dortmunder Polizeipräsidiums beschlagnahmten dann den Führerschein und die Schreckschusswaffe des Mannes.

Nach einer ersten Vernehmung auf der Polizeiwache wurde der Tatverdächtige, mit einem Platzverweis für den gesamten Innenstadtbereich und einem Strafverfahren im Gepäck, entlassen.

(ll)