POLITIK
08/03/2018 07:46 CET | Aktualisiert 08/03/2018 07:50 CET

Brandbrief an Trump: 107 Republikaner wollen zu harte Strafzölle verhindern

Top-News To Go.

Jim Bourg / Reuters
US-Präsident Donald Trump sieht sich Widerstand aus den eigenen Reihen ausgesetzt. 

► In den Reihen der US-Republikaner regt sich Widerstand gegen die Wirtschaftspolitik von Donald Trump.

► In einem Brief an den US-Präsidenten positionierten sich 107 republikanische Kongressabgeordnete gegen die von Trump geforderten Strafzölle auf Aluminium- und Stahlimporte.

Die Abgeordneten schreiben: “Wir hoffen, dass Sie die Idee von Strafzöllen überdenken, um ungewollte negative Konsequenzen für die US-Wirtschaft und ihre Arbeitnehmer zu verhindern.”

Darum ist der Protestbrief an Trump wichtig: 

Die Abgeordneten fordern ausdrücklich nicht, dass der US-Präsident keinerlei Strafzölle implementiert. Er solle diese jedoch anders gestalten, als bisher geplant, um keinen Schaden in den USA selbst anzurichten. 

Die unterzeichnenden Republikaner brechen also nicht komplett mit Trumps Politik. Dennoch ist der Brief an den US-Präsidenten ein Signal an diesen, dass seine Partei nicht bereit ist, jeden seiner Beschlüsse mitzutragen. 

Mehr zum Thema: Trump prahlt mit dem Jobwunder in seinem Land – doch er ignoriert ein fatales Problem der US-Wirtschaft

Das müsst ihr noch über Trumps Strafzölle wissen: 

Der Brief der über Hundert republikanischen Kongressabgeordneten ist nicht die erste direkte Kritik an den von Trump geplanten Strafzöllen und seinen Drohungen mit einem Handelskrieg. 

► Gary Cohn, der Wirtschaftsberater des US-Präsidenten, hatte vor zwei Tagen seinen Job aufgegeben, weil er die Wirtschaftspolitik Trumps nicht länger verantworten wollte

Mehr zum Thema: Ökonomen warnen: Trumps Strafzölle bedrohen das globale Wachstum

(mf)