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28/03/2018 19:22 CEST | Aktualisiert 28/03/2018 19:22 CEST

Diese Fremdsprachen bringen Sie beruflich und privat weiter

Es gibt viele gute Gründe um Fremdsprachen zu lernen. Die einen wollen beruflich hoch hinaus und schärfen deshalb ihre Sprachkompetenz. Die anderen reisen gern und wollen sich unterwegs möglichst einfach verständigen können. Die Dritten haben ihre Liebe im Ausland gefunden. Das sind nur drei Beispiele von vielen. Nicht zuletzt macht es einfach auch Spaß, andere Sprachen zu sprechen und sich auf diese Weise mit fremden Kulturen zu identifizieren.

Wer sich der Herausforderung einer neuen Sprache stellen will, aber noch nicht so recht weiß, für welche er sich entscheiden soll, der erhält in diesem Artikel wertvolle Tipps und Argumente zu den wichtigsten Fremdsprachen.

Wer Fremdsprachen beherrscht, der hat nicht nur bessere Chancen auf eine internationale Karriere, sondern hat es auch leichter im Leben. Bildquelle: Maxx-Studio - 339642275 / Shutterstock.com

1. Englisch

Englisch gilt als Weltsprache und ist deshalb in der Tat die wichtigste aller Sprachen, zumindest für uns Europäer. Doch wie wurde Englisch eigentlich zur Weltsprache? Niemand hat sie dazu ernannt, es hat sich vielmehr ergeben. Der Siegeszug des Englisch begann, als Großbritannien im 19. Jahrhundert zum Imperium wurde. Damals sprach bis zu einem Drittel der Weltbevölkerung Englisch. Wer sich mit ihnen verständigen wollte, musste Englisch lernen. Nie konnte man sich in nur einer Sprache mit mehr Menschen auf der Welt verständigen. Die relativ einfache Grammatik und die Verbreitung des Englischen in Kunst und Kultur haben ihr übrigens dazu beigetragen.

Vor allem in der Wirtschaft ist Englisch heute unerlässlich. Wer eine internationale Business-Karriere anstrebt, kommt ohne Englisch nicht weit. Auch deshalb gehört die Sprache in vielen Ländern zur ersten Fremdsprache, die in den Schulen gelehrt wird. Viele Hochschulen unterrichten ausschließlich auf Englisch. Aber auch im Alltag hilft es, Englisch zu können. Die deutsche Sprache steckt schließlich voller Anglizismen.

2. Chinesisch

Geht es rein um die Masse ihrer Sprecher, dann hat Chinesisch ganz klar die Nase vorn. Die Chinesen stellen beinahe 20 Prozent der Weltbevölkerung dar. Da ist es wenig verwunderlich, dass insgesamt 1.300 Millionen Menschen die Sprache mit den für uns so komplizierten Schriftzeichen sprechen. Wer im Handel tätig ist, bezieht viele Waren aus China. Für Deutschland ist das Land der wichtigste Handelspartner. Auch technologisch sind die Chinesen ganz weit vorn. Wer also in der Wirtschaft tätig ist, der sollte sich gut überlegen, ob Chinesisch nicht vielleicht eine sinnvolle Erweiterung des eigenen Sprachschatzes ist.

 

Wenn wir von Chinesisch sprechen, dann meinen wir übrigens in der Regel Mandarin. Das ist mit 898 Millionen Menschen die sprecherreichste Dialektgruppe der chinesischen Sprache. Chinesisch wird auch bei Deutschen immer beliebter. Wer was von sich hält, der schickt seine Kinder zum chinesischen Sprachkurs, um sie frühzeitig zu bilden. Aber auch immer mehr Erwachsene nutzen das stetig steigende Angebot an Online-Sprachkursen, mit denen der Einstieg besonders einfach ist.

Quelle: Statista/Encyclopædia Britannica/SIL International

3. Spanisch

Spanisch ist mit 48 Prozent nach Englisch die zweitbeliebteste Fremdsprache der Deutschen, noch vor Französisch (44 Prozent). Viele Schüler wählen lieber Spanisch, als Französisch. Das hat sicher auch damit zu tun, dass viele beliebte Urlaubsländer aus Nah und Fern spanischsprachig sind. Nicht nur das von den Deutschen so heißgeliebte Mallorca. Der Tourismus ist auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Wer Englisch und Spanisch beherrscht, ist auf dem amerikanischen Kontinent ein gefragter Mann. Vor allem in den USA gibt es viele Hispanics. Zahlreiche Behörden in den Vereinigten Staaten kommunizieren mittlerweile zweisprachig.

4. Polnisch

Warum immer in die Ferne schweifen? Deutschlands Nachbar Polen macht derzeit zwar politisch kaum positive Schlagzeilen, aber wirtschaftlich geht es in dem Land steil bergauf. Immer mehr deutsche Unternehmen haben dort Produktionsstätten. Weil es im Gegensatz zu Englisch deutlich weniger Menschen gibt, die Polnisch (sowie Deutsch und Englisch) sprechen, stehen die Karrierechancen sehr gut.

Polnisch hat aber auch touristisch seinen Reiz. Traumhafte Städte wie Krakau und Danzig locken immer mehr Urlauber aus Europa. Dennoch sind die landschaftlich traumhaften Regionen noch nicht so überlaufen wie im Süden. Hier kann man Natur noch wirklich authentisch erleben. Außerdem ist das Preisniveau etwas geringer, so dass Urlaub in Polen recht erschwinglich ist. Wer die Einheimischen mit ein paar polnischen Worten überrascht, wird sofort deren Anmerkung ernten. Nicht zuletzt deshalb, weil Polnisch zu den schwierigsten Sprachen für uns Deutsche gehört.

5. Arabisch

Nicht weniger schwierig zu erlernen ist das Arabische. Konnte früher so gut wie kein Europäer Arabisch, sind es heute immer mehr. Die Zahl ist aber immer noch sehr gering. Dabei ist Arabisch die meistgesprochene Sprache der Welt. Immer mehr Araber kommen nach Deutschland, um hier Urlaub zu machen, sich medizinisch behandeln zu lassen oder Luxusgüter einzukaufen. Deshalb sind Deutsche mit Arabischkenntnissen hierzulande durchaus gefragt.

Die wichtigste Ressource der arabischen Staaten ist Öl. Wer in diesem Sektor tätig ist, kann mit Arabischkenntnissen einen richtig guten Job ergattern. Zudem beziehen Araber gern Maschinen und Technik aus Deutschland, weil diese als besonders qualitativ gelten. Vor allem Ingenieure und Maschinenbauer können mit Arabisch als Fremdsprache somit viel erreichen.

Wie auch beim Chinesischen gibt es im Arabischen zahlreiche Dialekte. Das führt so weit, dass ein Marokkaner einen Libanesen nicht unbedingt verstehen muss. Die geschwungene Schrift immerhin wird nach einem weitgehend standardisierten System geschrieben, was es Lernwilligen natürlich deutlich erleichtert.

Die Sprache, die von 260 Millionen Arabern in mehr als 57 Ländern gesprochen wird, wurde von einem Ministerium in den USA zur schwersten der Welt erklärt. Das gilt neben Mandarin übrigens auch für Japanisch, Koreanisch und Mongolisch. Wer diese komplexen Sprachen erlernen will, braucht deshalb neben Durchhaltevermögen auch einen guten Lehrer.

Fazit

Um die Sprachen zu lernen, kann man auf verschiedene Kurse zurückgreifen. Anbei eine Infografik, welcher App, welche Sprache anbietet:

Das Angebot an Online-Sprachkursen wird immer vielseitiger und beliebter. Infografikquelle: testberichte.com