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23/11/2018 17:57 CET | Aktualisiert 23/11/2018 17:57 CET

Diese 5 Tipps machen dich zum Netzwerk-Profi

Vorab gilt: Schüchternheit ablegen.

Es ist das Vitamin B in der Jobwelt: Die richtigen Kontakte. Wer die Karriereleiter hochklettern will, muss sich erst einmal ein gutes Netzwerk aufbauen. Für viele bedeutet das puren Stress. Doch mit diesen fünf Tipps wirst du im Handumdrehen zum Networking-Profi.

Foto von unsplash
Ein gutes Netzwerk an Kontakten ist die Superkraft im Joballtag.

Der Schlüssel zu beruflichem Erfolg? Netzwerken! Darin sind sich alle Experten einig, denn gute Kontakte sind besser als jede Jobbörse und helfen auch sonst im Berufsalltag. Aber wie baut man sich so ein Netzwerk auf? Und wie pflegt man Kontakte, ohne anderen zu sehr auf die Pelle zu rücken? Fragen über Fragen. Doch mit diesen fünf einfachen Tipps meisterst du Networking ab jetzt ganz professionell.

  1. Sehen und gesehen werden

Vorab gilt: Schüchternheit ablegen, sich von seinem Couchpotato-Dasein verabschieden und sich zeigen. Firmenevents oder andere Job-Veranstaltungen schwänzen? Das sollte besser endgültig der Vergangenheit angehören. Nicht umsonst gibt es das Motto: “Sehen und gesehen werden”. Bei Events solltest Du zuerst ein paar Runden drehen und schauen, wer vor Ort ist und wen Du kennst. Bei bekannten Gesichter solltest Du kurz zur Begrüßung stehen bleiben und Dein Gegenüber in einen Smalltalk verwickeln. So bleibst Du demjenigen in Erinnerung. Bei einer zweiten Runde kannst Du dann gezielt Personen ansprechen, die Du noch nicht offiziell kennst, aber die von Interesse sind.

  1. Ein unverfängliches und lockeres Gespräch führen

Keine Panik! Punkt eins gelingt natürlich nur, wenn du Dir ein paar lockere Fragen für das Gespräch überlegst. Deine Themen sollten sich nicht nur um die Arbeit drehen, damit dein Gegenüber merkt, dass du erstens ein breit gefächertes Wissen hast und zweitens nicht langweilig bist. Sprich nur über die Arbeit, wenn dein Gesprächspartner über geschäftliche Belange sprechen will. Ein guter Tipp ist, Deinem Gegenüber zum Beispiel ein Kompliment zu machen, sollte er beispielsweise etwas auffälliges tragen. Das geht genauso andersherum: Trage ein Statement-Piece, wie zum Beispiel auffällige bunte Sneaker und schon haben die Leute einen Grund, dich anzusprechen. Ansonsten sind auch folgende Fragen gut, um ihn oder sie in ein lockeres Gespräch zu verwickeln: Wie kommt es, dass Sie hier sind? Ist das Event/ der Redner nicht interessant? Wodurch lassen Sie sich inspirieren? Welches Buch lesen Sie gerade? Und dabei immer daran denken: Schön lächeln, sich nicht aus dem Konzept bringen lassen und nie anfangen, sich zu entschuldigen, wenn Du mehr über die Person wissen willst, deren Hilfe Sie benötigen. Es gilt immer: Eine Hand wäscht die andere!

  1. Auf das Outfit achten

Auch wenn die Atmosphäre eher locker ist oder das Event in einem lockeren Rahmen stattfindet, sollte man sich trotzdem immer vor Augen halten: Man ist hier, um Kontakte zu knüpfen und bewegt sich somit trotzdem in einem beruflichen Kontext. Also: Zieht euch dem Anlass, dem Event oder der Branche entsprechend an und wählt keine zu legere Kleidung. Aber auch overdressed kann schiefgehen. Trotzdem sollte man sich immer in seinem Outfit wohlfühlen, weil genau dieses Gefühl strahlt man auch nach außen aus. Nichts ist schlimmer, als Kleidung, die nicht gut sitzt und an der man die ganze Zeit herumzerrt.

  1. Visitenkarten mitnehmen & austauschen

Nimm unbedingt genügend Visitenkarten mit. Erfahrungsgemäß gehen sie viel schneller aus als man meint und die besten Leute lernt man in der Regel erst am Schluss von einer Veranstaltung kennen. Trotzdem gilt: Die Visitenkarten nie en masse verteilen wie simple Spielkarten, sondern immer mit Bedacht. Es ist wichtig, dass Du deine Karten austauschst, um deinem Gegenüber einerseits in Erinnerung zu bleiben und andererseits, um dem neuen Kontakt gegebenenfalls im Laufe des Abends eine weitere Person vorzustellen. Hast du keine Visitenkarten, kannst du die Leute zum Beispiel sofort auf Xing hinzufügen, somit seit ihr auch gleich miteinander vernetzt und keiner muss mehr den “Aufwand” betreiben, eine Mail zu schreiben.

  1. Netzwerke pflegen

Hier lautet das Credo: Deine Kontakte solltest Du pflegen, wie einen Garten mit vielen Blumen. Diese müssen auch immer wieder gegossen und gepflegt werden – so wie deine Business-Kontakte. Nach dem Visitenkarten-Austausch solltest Du mit deiner neuen Bekanntschaft persönlich Kontakt aufnehmen und am Ball bleiben. E-Mails versenden oder vielleicht einen Termin zum Mittagessen mit der Person ausmachen. Außerdem solltest Du dir die Kontakte sehr gut einprägen, damit Du Sie beim nächsten Treffen wiedererkennst, sie gezielt ansprechen und am letzten Gespräch anknüpfen kannst.

Nicht nur privat sind soziale Kontakte wichtig, vor allem im beruflichen Kontext sind sie unvermeidlich. In vielen Fällen kann man nur so die Karriereleiter erklimmen. In der neuen Folge von „Professionell bleiben – Der Survival Podcast für Frauen im Job“ erzählt uns Birgit Königsheim wie Sie ein eigenes großes Netzwerk für Karriere-Frauen gegründet hat. Warum sie glaubt, dass reine Frauennetzwerke heutzutage immer noch nötig sind und wie man es schafft, im Job-Kontext enge Verbindungen aufzubauen, das verrät sie uns in dieser Folge.