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19/04/2018 13:19 CEST | Aktualisiert 19/04/2018 13:19 CEST

Die besten Tipps wie du deinen Traum Gaming PC zusammenstellen kannst

Bei einem neuen PC kommt es immer darauf an, was du anstellen willst. Willst du eine bessere, onlinefähige Schreibmaschine, reicht meist der Griff zum nächsten Fertigcomputer. Soll der Rechner jedoch beim Gaming ganz vorne mitspielen und auch auf Dauer noch Neuerscheinungen ohne Schluckauf zum Laufen bringen, sollte die Konfiguration der Hardware wohlüberlegt sein. Hier alles Wichtige, was dir bei deinem Gaming-PC das Zusammenstellen der Komponenten erleichtert.

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Achte als erstes darauf, dass das Gehäuse Platz genug bietet. Das wiederum muss genug Raum für ein gutes Mainboard haben, weil darauf dann die Hardware gesteckt wird, die du fürs Gaming brauchst. Achte also bei der Recherche immer darauf, dass das Motherboard auch den Prozessor und den Arbeitsspeicher unterstützt, die du willst. Natürlich ist es hier nicht verkehrt, darauf zu achten, dass das Board zukunftsfähig bleibt. Dann kannst du zum Beispiel deinem Gaming-PC nach dem Zusammenstellen wenn nötig nachrüsten, ohne gleich den halben PC zu ersetzen. Last but not least solltest du einen Blick auf die Wattzahl des Netzteils haben, damit deine Hardware auch ausreichend Strom kriegt. Tipp: Im Internet gibt es dafür Rechner, bei denen du deine Rechnerdaten eingibst und die benötigte Wattzahl erfährst.

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Auf das Motherboard kommt dann auch das Herz des Rechners: Der Prozessor. Wenn du einen Gaming-PC zusammenstellen möchtest, dann investiere hier am besten in eine CPU mit vier oder mehr Kernen. Wichtig sind hier auch die sogenannten Threads, deren Zahl bei Spitzenmodellen bei 16 und mehr liegt; bei Vierkernern reichen aber auch schon 8. Wichtig: Du musst du dich beim Board entweder für einen Prozessor von AMD oder Intel entscheiden. Also darauf achten, dass das Mainboard deiner Wahl auch die gewünschte CPU unterstützt. Zuletzt braucht der Prozessor einen bestimmten Sockel auf dem Board, was bei Intel der 1151 CoffeeLake und bei AMD der AM4 ist. Will man nicht in höhere zweistellige Kern-Dimensionen vorstoßen, reichen diese Sockel aus.

Wie du siehst, ist das Mainboard quasi der Knotenpunkt deines PCs. Das trifft auch auf eine für Computerspiele sehr wichtige Komponente zu: Die Grafikkarte. Wer einen Gaming-PC zusammenstellen will, sollten darauf achten, dass die Standards DirectX12, OpenGL 4.0 und Vulkan unterstützt werden, um nicht vor einem schwarzen Bildschirm zu sitzen. Auf dem Board besetzt die Karte meist den PCIe-Slot, wobei manche Modelle aufgrund ihrer Größe zwei Plätze belegen. Ist ein am besten aktiver Lüfter vorhanden, solltest du recherchieren, ob er am Netzteil zusätzliche Stromversorgung braucht. Wie bei den CPUs fällt auch hier die Wahl zwischen zwei Platzhirschen, Nvidia oder AMD. Populäre Modellreihen sind hier Nvidia Geforce GTX beziehungsweise AMD Radeon RX. Auch wenn gerne mit der RAM-Zahl gepriesen wird, sollte man zusätzlich auf andere Aspekte achten, wie zum Beispiel Shader- und Textureinheiten und die Taktzahl. Auch hier lohnt sich Vergleichen und Recherchieren mit Benchmarks. Ein guter Anhaltspunkt ist dennoch, bei Gamerkarten 8 GB RAM oder mehr zu wählen.

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Apropos RAM: Auch der Arbeitsspeicher im Gaming-PC will beim Zusammenstellen beachtet werden. Für Gaming reichen momentan 16 Gigabyte völlig aus, während 32 GB RAM zukunftssicher sind. Das Mainboard sollte mindestens DDR3-Slots haben, da diese schneller und weniger stromintensiv sind.

Doch was bringt dir all das als Gamer? Klar, idealerweise ein butterweiches Spielerlebnis. Und das wird in “frames per second”, also Einzelbildern pro Sekunde gemessen. Wieviel fps ein Gamer braucht, unterscheidet sich je nach Genre. Dennoch sollte ein Minimum von 60 fps gewährleistet sein. Viele, die sich ihren Gaming-PC selbst zusammenstellen, vertrauen auf die bereits erwähnten Benchmarks. Entweder du kannst dir diese Messungen auf Webseiten nachlesen oder selbst mit einem Benchmark-Programm testen. Der Vorteil: Du kannst dann selbst komplette Hardware-Konfigurationen ausprobieren und gegebenenfalls Komponenten austauschen, bis du zufrieden bist.

Schau auch hier wie du deine Maximale Leistung deines Gaming PCs noch steigern kannst.

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