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03/05/2018 09:32 CEST | Aktualisiert 03/05/2018 09:32 CEST

Die 5 ultimativen Überlebenstipps für das Homeoffice

Das Homeoffice hat auch seine Schattenseiten.

Johner Images via Getty Images

Wer täglich ins Büro fahren und sich mit seinen Kollegen auseinandersetzen muss, der träumt irgendwann nur noch von der Arbeit daheim. Doch das Homeoffice hat auch seine Schattenseiten. Selbstausbeutung und mangelnde Produktivität gehören zu den häufigsten Gefahren der Heimarbeit. Und wer an ihnen vorbeischlittert, der isoliert sich oftmals völlig unbemerkt auf sozialer Ebene. Mit diesen 5 Tipps gelingt das Arbeiten von zu Hause aus.

Setzen Sie einen Vertrag auf!

Wer sich mit seinem Chef auf Heimarbeit beispielsweise für das Verkaufstraining verständigt, der sollte dies auch vertraglich fixieren. Nur auf diese Weise gehen Arbeitnehmer und Arbeitgeber sicher, dass alle arbeitsrechtlichen Aspekte eingehalten werden. In dieser Hinsicht unterscheidet sich das Homeoffice nicht von einem klassischen Arbeitsort. Es ist demnach sehr wichtig, dass im Vertragswerk entscheidende Punkte wie die Arbeitszeit festgehalten werden. Auch Zeiten, in denen Arbeitnehmer zu Hause erreichbar sein müssen, sollten auf jeden Fall fest verabredet werden. Dies nimmt Arbeitgebern das „Recht“, dass daheim arbeitende Angestellte auch nach Feierabend wichtige E-Mails lesen oder gar ans Telefon gehen. Achtung: Arbeitgeber sind berechtigt, das Homeoffice zur Überprüfung zu besuchen.

Schaffen Sie sich einen Arbeitsplatz!

Um langfristig im Homeoffice erfolgreich arbeiten zu können, ist ein fester Arbeitsplatz unverzichtbar. Jener sollte professionell eingerichtet und so gut es geht separiert sein. Sauberkeit ist ebenfalls wichtig, möglicherweise kommen im Rahmen der Kundenakquise Besucher. Das Arbeiten auf dem Sofa mit dem Laptop auf dem Schoß stellt idealerweise die Ausnahme dar. Stattdessen sitzen Sie an einem geeigneten Tisch, auf dem Ihr Notebook ebenso Platz findet wie Büroutensilien, Dokumente und Getränke. Wer effizient von zu Hause aus arbeiten möchte, der darf sich nicht ablenken lassen. Störfaktoren gilt es daher, bestmöglich aus dem Weg zu gehen. Das Arbeitszimmer abschließen zu können, ist in diesem Zusammenhang ganz entscheidend. Die Bestimmungen zum Daten- und Arbeitsschutz sowie zur Sicherheit gehören ebenfalls dazu.

Legen Sie Pausen ein!

Pausen sind das A und O bei der Heimarbeit. Denn nur wer auch Pausen macht, kann seinen Akku wieder aufladen. Leider vergessen zu viele von zu Hause aus agierende Arbeitnehmer, Ruhephasen einzulegen. Damit dies nicht nur an einem Tag, sondern auch dauerhaft gelingt, müssen Betroffene sehr diszipliniert sein. Selbst einzelne E-Mails, die sich in fünf Minuten beantworten ließen, müssen bis nach der Pause warten. Auch der Kollege im Büro, der nur mal schnell wegen einer Frage zur Neukundengewinnung zurückgerufen werden möchte, muss noch etwas Geduld haben. Nur mit dieser klaren Haltung und dem Bewusstsein, auf sich selbst zu achten, können Sie langfristig im Homeoffice allem gerecht werden – Ihren eigenen Ansprüchen, denen Ihres Chefs und Ihrer Gesundheit.

Setzen Sie sich Grenzen!

Wer an Heimarbeit denkt, dem kommen in der Regel entspannte Arbeitstage mit mehr Pausen als hektischem Treiben in den Sinn. Doch ist dies die Realität? Mitnichten! Die Wahrheit führt vielmehr in die entgegengesetzte Richtung. Denn die Wahrscheinlichkeit, eher mehr als zu wenig zu arbeiten, ist daheim um einiges höher. Ein entscheidender Punkt ist der fehlende klassische Feierabend. Im Homeoffice haben viele Arbeitnehmer Probleme, die Grenzen zwischen Arbeit und Privatem zu ziehen. Viel zu oft fließen Aufgaben der Haushaltsführung und Erziehung in die Arbeitszeit mit ein. Die Folge: das schlechte Gewissen und der Eindruck, dass nichts geschafft wurde. Also verlängern nicht Wenige ihren Arbeitstag bis in die späten Abendstunden hinein, um vielleicht im Verkaufstraining oder woanders noch besser zu werden. Burnout-Gefahr!

Halten Sie Kontakt!

Im Homeoffice zu arbeiten, kann sehr angenehm sein. Wer schon einmal die Hektik eines Großraumbüros zur Kundenakquise miterlebt hat, wird für die Ruhe daheim dankbar sein. Doch diese hat auch ihre negativen Seiten. Denn die fehlenden Kollegen sind zwar in Phasen äußerster Konzentration nützlich, doch wenn es um soziale Kontakte, kurze Gespräche und Nachfragen zu Arbeitsthemen wie Neukundengewinnung geht, kann die Heimarbeit ganz schnell in die soziale Ausgrenzung führen. Auch der Kontakt zum Chef ist sehr wichtig. Aufgrund Ihrer fehlenden Präsenz vor Ort sieht er nicht, wie fleißig und engagiert Sie arbeiten. Halten Sie demnach sowohl zu Ihren Kollegen als auch Ihrem Arbeitgeber regelmäßig Kontakt. So bleiben Sie im Gedächtnis, denn die nächste Beförderung kommt bestimmt.